Vulkanismus in Island

Plattentektonik / Vulkanismus in Island

Wer vom Vulkanismus fasziniert ist, wird Island lieben. Ich habe den Yellowstone National Park in den USA besucht, von dem es heißt, dass sich hier die wohl größte Eruption der Erdgeschichte vollzog, ich bin auf den Stromboli, den Etna und den Pico del Teide gestiegen, habe auf Bali am Gunung Batur einen Ausbruch aus nächster Nähe miterlebt und ich durfte im Volcanoes National Park auf Hawaii miterleben, wie sich Lava direkt ins Meer ergießt. Island ist aus geologische Sicht sicherlich eines der interessantesten Ziele, die man sich vorstellen kann.

Reiseroute

Reiseroute Island

7 Tage sind ein enges Zeitfenster, sofern man sich vorgenommen hat, die Insel komplett zu umrunden und dabei auch die ein oder andere Wanderung mitzunehmen. Aber es geht, etwas Planung im Vorfeld vorausgesetzt.

Planung & Infos

Reiseplanung Island Tour

Gerade, wenn für eine Reise durch Island, wie in diesem Fall, nur wenige Tage zur Verfügung stehen, ist es hilfreich, dass man sich im Vorfeld bezüglich der Reiseroute Gedanken macht. Wer sich „nur“ den Golden Circle vornimmt, braucht weniger zu planen und reist entlang einer weitestgehend vorgegebenen Strecke. Exkursionen ins Hinterland ohne Kenntnisse in Bezug auf die Pistenverhältnisse sind zwar ein ganz besonderes Abenteuer, allerdings eines, das auch böse ausgehen kann.

Zur Grundausstattung einer Rundreise gehört meiner Meinung nach eine detaillierte Karte. Gute Dienste leistete mir der Island Road Atlas Kortabok. Allerdings zeigt sich während einer Rundreise, dass Aufteilung der Kartensegmente über die Seiten nicht immer ganz ideal gelöst ist. Die Folge ist ständiges Hin-und Herblättern. In Bezug auf die Detailgenauigkeit lässt das Kartenmaterial keine Wünsche offen. Ergänzend würde ich empfehlen, eine einfache Gesamtkarte mitzunehmen, auf der man Tagestouren besser planen kann.

Hvítuhnjúkur

Hvítuhnjúkur

Die folgende Fotostrecke beschreibt eine etwa 3-stündige Wanderung durch bunte Liparitberge an der Ostküste. In der von Schuttbergen geprägten Bergwelt ist gewiss, dass man beim Wandern mehr Schafe trifft als Menschen, was freilich nicht wirklich verwundern mag. Allerdings ist diese Gegend touristisch noch weitestgehend unerschlossen.

Mývatn

Isländische Ortsnamen sind wunderbar pragmatisch, beschreiben sie doch oftmals einfach das, worum es sich handelt. Wer in den Sommermonaten diesen „Vatn“ (See) im Nordosten Islands besucht, der wird es mit Myriaden von „Mý“ zu tun bekommen, den Mücken. Der „Mückensee“ macht seinem Namen alle Ehre.

© 2026 TheGlobetrotter | Island