Planung & Infos

Reiseplanung & Infos Island

Gerade, wenn für eine Reise durch Island, wie in diesem Fall, nur wenige Tage zur Verfügung stehen, ist es hilfreich, dass man sich im Vorfeld bezüglich der Reiseroute Gedanken macht. Wer sich „nur“ den Golden Circle vornimmt, braucht weniger zu planen und reist entlang einer weitestgehend vorgegebenen Strecke. Exkursionen ins Hinterland ohne Kenntnisse in Bezug auf die Pistenverhältnisse sind zwar ein ganz besonderes Abenteuer, allerdings eines, das auch böse ausgehen kann.

Zur Grundausstattung einer Rundreise gehört meiner Meinung nach eine detaillierte Karte. Gute Dienste leistete mir der Island Road Atlas Kortabok. Allerdings zeigt sich während einer Rundreise, dass Aufteilung der Kartensegmente über die Seiten nicht immer ganz ideal gelöst ist. Die Folge ist ständiges Hin-und Herblättern. In Bezug auf die Detailgenauigkeit lässt das Kartenmaterial keine Wünsche offen. Ergänzend würde ich empfehlen, eine einfache Gesamtkarte mitzunehmen, auf der man Tagestouren besser planen kann.

  • Námafjall

    Reiseroute

    Die Reiseroute zur einwöchigen Island-Tour als GoogleMap. Alle Stationen und Übernachtungen der gut 2.500 Kilometer langen Rundreise sind hier aufgeführt. Rückblickend ein Mammutprogramm, das nur dank guter Vorbereitung zu bewältigen war.

  • Island Preise

    Preise in Island

    Was kostet eine Übernachtung in einer Jugendherberge, in einem Hotel oder auf einem Zeltplatz? Und wie viel muss man für einen Mietwagen anlegen? Diese und weitere Preise werden hier aufgeführt.

  • Island Zelten

    Zelten / Campen in Island

    Wo kann und vor allem darf man überall in Island zelten? Ist wildes Zelten in Island erlaubt? Alle Antworten auf diese Fragen rund ums Campen.

  • Mietwagen Island

    Mietwagen in Island

    Mittlerweile gibt es Mietwagenfirmen in Island wie Sand am Meer und Reisende haben eine große Auswahl lokal ansässiger Anbieter. Doch das Angebot allein hilft meist noch nicht weiter bei der Frage nach dem passenden Mietwagen sowie den erhältlichen Versicherungen. Es gibt ein paar Dinge, die zu beachten sind, wenn ihr Island auf eigene Faust bereist.

  • Vulkanismus

    Vulkanismus in Island

    Island ist aus geologische Sicht sicherlich eines der interessantesten Ziele, die man sich vorstellen kann. Island ist ständiger Hitze und Bewegung ausgesetzt, für die die Plattentektonik verantwortlich ist.

  • Hvituhnjukur

    Links

    Handverlesene Links, die bei der Planung individueller Touren durch Island sicherlich nützlich sind.

8 Gedanken zu „Planung & Infos

  1. Hallo!

    Ich habe mit Begeisterung den Islandreisebericht im www gelesen. Island ist auch noch eines der nächsten Reiseziele für mich. Im Moment sammle ich noch Informationen und im kommenden Jahr soll es dorthin gehen.

    Landkarten sind das Eine und Notwendige, ich arbeite seit Jahren auf meinen Reisen viel mit GPS Daten. Hast Du die Reise als GPX track vorliegen? Ich würde mich über die Daten freuen.

    Viele Grüße aus Aachen
    Steffen

    1. Hallo Steffen,
      leider nein. Einen GPX-Track der Tour habe ich leider nicht. Viel Spaß weiterhin bei der Planung!
      Grüße
      Achim

  2. Hallo Achim,

    deine Seite gefällt mir wirklich sehr gut 🙂
    Meine Freundin und ich planen zur Zeit auch einen 10-tägigen Trip um Island herum.
    Wir werden im Oktober dort sein.

    Kannst du etwas über benötigte Kleidung sagen?
    Braucht man feste Schuhe? Reicht eine Winddichte Herbstjacke oder sollte man auch dicke Winterklamotten mitnehmen?
    Wie kalt wird es in der Nacht? Regenschirm, Cape etc.

    Vielen Dank nochmal für diesen tollen Blog. Fühlen und jetzt schon gut vorbereitet 🙂

    Gruß
    Niko

    1. Hallo Niko,

      wie man etwa auf diesem Foto vom Hostel am Myvatn sieht, können die Temperaturen bereits Anfang September in Island unter Null gehen. Das Foto wurde morgens um 7:00 Uhr aufgenommen. Und auch tagsüber war es im Norden teilweise unter Null. Wärmer wirds im Oktober sicher nicht. Um möglichst flexibel zu sein, empfehle ich das „Zwiebelsystem“ 😉 Statt einer dicken Winterjacke, bietet sich auch eine regenfeste (Herbst)Jacke an, die eher locker geschnitten ist und unter der man bei Bedarf ein oder zwei Fleecelagen anzieht. Das ist auch auf Wanderungen angenehmer, als ständig in der dicken Jacke rumlaufen zu müssen. Wenn Ihr sogar zelten wollt, solltet Ihr dementsprechend vorbereitet und ausgerüstet sein, Stichwort Winterschlafsack. In Reyjkavik oder in Küstennähe mags noch mit einem sogenannten Drei-Jahreszeiten-Schlafsack gehen, im Norden und in höheren Lagen wird es aber richtig kalt.
      Euch weiterhin viel Spaß bei der Vorbereitung!
      Grüße

  3. Sorry, jetzt habe ich doch noch ein paar weitere Fragen:
    Hast Du die Wanderung um Skaftafell selbständig bzw. allein gemacht oder war diese geführt? Ist der Weg gut ausgeschildert?
    Wieso gibt es keine Fotos und keinen Bericht von der Ostküste?
    Und wie war das mit den Polarlichtern? Hast Du eine App benutzt oder wie kann ich diese bemerken? Wenn es Polarlichter gibt, möchte man diese ja ungern verschlafen? Wir zelten nicht, sondern schlafen in Guesthouses oder Hotels. Oder habe ich hier einen Denkfehler?! 😉
    Danke für die Antworten.
    LG
    Chris

    1. Hi Chris, die Ostküste ist in diesem Bericht mit „Nordosten“ und „Südosten“ doch eigentlich gut repräsentiert. (?)

      Eine App für Polarlichter hatte ich nicht benutzt. In einem Fall war es tatsächlich so, dass ich in der Jugendherberge beim Abendessen war, als ankommende Reisende gesagt hätten, über dem Haus seien Polarlichter. Zufall pur also. Du siehst: selbst mit Dach über dem Kopf und ohne App, bekommt man die Lichter mit 🙂 Wenn man zeltet, ist es freilich noch leichter, die Lichter auszumachen.

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