Nordosten

Nordosten Island

Der Nordosten Islands, so rau und spröde er sich zuweilen gibt, bietet einzigartige Landschaften und beeindruckende Naturschauspiele. Mit dem Dettifoss, den ich auf dieser Tour allerdings auslassen musste, hat der Nordosten den wasserreichsten Wasserfall Europas. Größter Touristenmagnet ist die Myvatn-Region inklusive Krafla-Vulkansystem, das von je her und auch heute noch die Landschaft prägt und sie immer wieder aufs neue verändert.

Akureyri, von der Hauptstadt Reykjavik in gut 6–7 Stunden erreichbar, ist mit rund 18.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes. Ansonsten ist die eh schon dünne Bevölkerungsdichte Islands im Nordosten besonders niedrig, was gleichzeitig bedeutet, dass man beim Reisen mit dem Auto respektive Mietwagen die Tankanzeige nicht aus den Augen verlieren sollte, will man nicht auf den Straßen im Hochland liegen bleiben, denn auf der 175 Kilometer langen Strecke zwischen Egilsstadir ganz im Osten und Myvatn gibt es keine Tankstelle. Entspannter reist, wer einen zusätzlichen Benzinkanister im Kofferraum dabei hat. Ich hätte ihn mir auf meiner Island-Tour jedenfalls gewünscht!

  • Námafjall

    Námafjall

    Das Hochtemperaturgebiet Hverarönd am Fuße des Vulkans Námafjall zählt zu den bekanntesten seiner Art in Island. Fumarole, Solfatare und Schlammlöcher überziehen das Gebiet, in dem es, wie üblich in solchen Fällen, zwar übel nach Schwefelgasen riecht, dessen olfaktorischen „Reize“ jedoch um ein vielfaches von den visuellen überdeckt wird.

  • Krafla

    Krafla

    Die Myvatn-Region wäre ohne Krafla unvollständig. Die Kontraste zwischen vogelreicher Seenlandschaft und wüstenähnlichem, durch Lavaausbrüche zerklüfftetem Terrain sind groß. Genau das macht diese Gegend so faszinierend.

  • Mývatn

    Mývatn

    Der Südwesten Islands zählt zu den am meisten bereisten Regionen, und das kommt nicht von ungefähr. Nicht nur die Hauptstadt Reykjavik sowie die Reykjanes-Halbinsel liegen hier, auch zahlreiche Publikumsmagneten befinden sich in dieser Gegend.

  • Hvituhnjukur

    Hvítuhnjúkur

    Eine etwa 3-stündige Wanderung durch bunte Liparitberge an der Ostküste. In der von Schuttbergen geprägten Bergwelt ist gewiss, dass man beim Wandern mehr Schafe trifft als Menschen.

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