Reiseroute
7 Tage sind ein enges Zeitfenster, sofern man sich vorgenommen hat, die Insel komplett zu umrunden und dabei auch die ein oder andere Wanderung mitzunehmen. Aber es geht, etwas Planung im Vorfeld vorausgesetzt.
7 Tage sind ein enges Zeitfenster, sofern man sich vorgenommen hat, die Insel komplett zu umrunden und dabei auch die ein oder andere Wanderung mitzunehmen. Aber es geht, etwas Planung im Vorfeld vorausgesetzt.
Gerade, wenn für eine Reise durch Island, wie in diesem Fall, nur wenige Tage zur Verfügung stehen, ist es hilfreich, dass man sich im Vorfeld bezüglich der Reiseroute Gedanken macht. Wer sich ānurā den Golden Circle vornimmt, braucht weniger zu planen und reist entlang einer weitestgehend vorgegebenen Strecke. Exkursionen ins Hinterland ohne Kenntnisse in Bezug auf die PistenverhƤltnisse sind zwar ein ganz besonderes Abenteuer, allerdings eines, das auch bƶse ausgehen kann.
Zur Grundausstattung einer Rundreise gehört meiner Meinung nach eine detaillierte Karte. Gute Dienste leistete mir der Island Road Atlas Kortabok. Allerdings zeigt sich während einer Rundreise, dass Aufteilung der Kartensegmente über die Seiten nicht immer ganz ideal gelöst ist. Die Folge ist ständiges Hin-und Herblättern. In Bezug auf die Detailgenauigkeit lässt das Kartenmaterial keine Wünsche offen. Ergänzend würde ich empfehlen, eine einfache Gesamtkarte mitzunehmen, auf der man Tagestouren besser planen kann.
Die folgende Fotostrecke beschreibt eine etwa 3-stündige Wanderung durch bunte Liparitberge an der Ostküste. In der von Schuttbergen geprägten Bergwelt ist gewiss, dass man beim Wandern mehr Schafe trifft als Menschen, was freilich nicht wirklich verwundern mag. Allerdings ist diese Gegend touristisch noch weitestgehend unerschlossen.
IslƤndische Ortsnamen sind wunderbar pragmatisch, beschreiben sie doch oftmals einfach das, worum es sich handelt. Wer in den Sommermonaten diesen āVatnā (See) im Nordosten Islands besucht, der wird es mit Myriaden von āMýā zu tun bekommen, den Mücken. Der āMückenseeā macht seinem Namen alle Ehre.
Die Myvatn-Region wƤre ohne Krafla unvollstƤndig. Die Kontraste zwischen vogelreicher Seenlandschaft und wüstenƤhnlichem, durch Lavaausbrüche zerklüfftetem Terrain sind groĆ. Genau das macht diese Gegend so faszinierend. Aus geologischer Sicht ist dieser Landstrich ƤuĆerst jung.