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USA - Der Südwesten (3)

Städte und National Parks

Arches National ParkNachdem ich meinen Magen mit ein paar Cheeseburgern aufgefüllt hatte und meinen Wagen mit ein paar Litern Öl gönnte gings weiter in den Süden, um weitere Nationalparks zu erkunden. Darunter der Arches National Park, der durch Wasser und Wind entstandende Felsbögen vorzuweisen hat und in einer Sinfonie von Backsteinrot erstrahlt. Für mich eine der eindruckvollsten Landstriche, die es überhaupt gibt!

Bryce CanyonEbenfalls bizarr ist der Bryce Canyon National Park. Vor allem ein Besuch am Abend oder in den späten Nachmittagsstunden ist zu empfehlen. Dann nämlich leuchtet der Feld in intensivem Backsteinrot. Ich hatte mein Zelt hier an einer Klippe aufgestellt und konnt so Sonnenauf und -untergang betrachten. Wunderschön!

Coral Pink DuneAuch unbedingt sehenswert ist der kleine Park mit der folgenden langen Bezeichnung Coral Pink Sand Dunes State Park. Erstens fallen die wenigen Touristen auf, die den Park besuchen, dass heißt man findet problemlos einen kleinen Stellplatz für's Zelt.Das besondere ist die wüstenähnliche Landschaft. Wenn man ganz oben auf einer Düne steht fragt man sich "Wo kommt der ganze Sand eigentlich her?" Auf Schautafeln in der Anlage erhält man die Antwort. Vom Grand Canyon. Ein stetiger Südwest-Wind transportiert das staubige Material aus der näheren und weiter entfernten Umgebung hierher, wo es sich in den Dünen ablagert. Die Farbe des Sandes ist einzigartig. Ich habe mir als Mitbringsel einen kleinen Haufen mitgenommen. Ein bißchen was habe ich aber noch für Nachmirkommende übriggelassen.

Den Grand Canyon habe ich von seinem Nordrand aus besucht, wobei ich sagen muss, dass es Landschaften gibt, die mich wesentlich mehr beeindruckt haben als diese wüste, kantige Schlucht. Einzig der Sonnenuntergang vermag diesem Ort seinen Zauber zu entlocken.




Von Las Vegas nach San Francisco

Las Vegas. Jeder hat schon mal Bilder von hier gesehen und kennt ein paar Geschichten. Aber wenn man einmal hier war, werden alle Erwartungen übertroffen. Tagsüber ist diese Stadt mitten in der Wüste von Nevada staubig und heiß aber nachts... Nachts blüht sie auf und funkelt und glänzt in allen Neonfarben und beeindruckt seine Gäste. Ich kam mir vor, wie in Dinsneyland nur das alles viel billiger ist. Beispiel: Buffet, essen soviel man will (bis mir schlecht wurde) für 10 $. Ein Bier im Casino 1,5 $. Und so weiter...

Indian SummerDann bin ich mit dem Wagen, nachdem es mir mißglückt war ihn in Las Vegas loszuwerden, die kalifornische Pazifikküste Richtung San Francisco hochgefahren, was ich auf keinen Fall bereue.

In San Francisco habe ich 4 Nächte verbracht. Die Stadt hat zweifelsfrei ihre Qualitäten, aber in keiner anderen Metropole habe ich soviele "homeless people", im deutschen sagt man abwertender Penner, gesehen. Sie und der Müll, den man an sehr vielen Stellen sieht kratzen doch stark an dem Image der "europäischsten Stadt Amerikas". Aber es ist schon ein verdammt cooles "Feeling" mit einem Auto die Straßen auf und ab zu fahren!

YosemiteZum Abschluss meiner USA-Reise ging es nochmal landeinwärts zum Yosemite National Park entschieden. 3 Tage sind allerdings viel zu kurz, um den ganzen Park kennenzulernen. Man kann hervorragende Wanderungen im Tal oder hinauf in die Berge machen. Auch wenn Herrscharen von "Natursuchenden" den Park mit Autos bevölkern findet man immer einen Pfad, der nicht ganz so ausgetrampelt ist.

In LA habe ich schließlich doch noch den Ford Mustang verkauft bekommen, genau am Abflugtag! Ganz wichtig für Euch! Wer einen Wagen in den USA kaufen möchte, der benötigt unbedingt den Fahrzeugbrief (engl. "title"). Ohne diesen werdet ihr ein Auto kaum los.

Achtung Moose

Utah Ach ja, eine kleine story noch zum Schmunzeln.
Bei einer Wanderung habe ich jede Menge "moose" (Elche) zu Gesicht bekommen. An einer Stelle lag eine Gruppe mitten auf meinem Weg. Ich, schon abgehärtet von vielen Touren, bin langsam aber unbeirrt weiter gegangen. Worauf sich die zwei Kühe und der Bulle erhebten und langsam den Rückwärtsmarsch einlegten. Eine der "Damen" machte sich vor lauter Aufregung mich zu sehen sogar ins Höschen. Als ich seitlich an ihnen vorbei ging bemerkte ich, dass der Bulle mich ziemlich muffig anstarrte. Dann ging alles sehr schnell. Der Bulle startete einen Scheinangriff, dem ich mich zur Wehr setzen musste. Zur Wehr setzen hieß in diesem Moment die Beine in die Hand nehmen und weg.
Eins zu Null für den Bullen !!!

Kurzinfo USA (meine Tour)
Reisezeit: September - Mitte Oktober
Temperaturskala: Nachts 15 bis -10 Grad,
Tag 10 bis 30 Grad
Reisedauer: 2 Monate, genug Zeit um gemütlich von Küste zu Küste zu fahren
Verlauf: 7800 Meilen per Auto von Ost nach West
Empfehlung: Arches National Park, Yellowstone National Park, Las Vegas
Preisniveau: hoch hostel = ca.15 - 25 Dollar
Cheesburger = 49 Cent
1 Gallone Sprit = 1,30 - 1,80 Dollar
Reiselandwertung:

USA Reiselinks:



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