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Ausrüstung für Outdoor-Reisen

Outdoor Ausrüstung

Ausrüstung für Outdoor-Reisen

campz

campz.de, der Outdoor- und Adventure-Shop, hier findet man alles was man für eine gute Outdoor-Tour benötigt. Rucksäcke in jeder Größe und für jede Anforderung, Schlafsäcke, daunengefüllt oder mit Kunstfaser, Zelte, angefangen beim Tarp über gewichtssparende 1-Personen-Zelte bis hin zu Familien- und Gruppenzelte und vieles mehr. Campz führt nahezu alle namhaften Outdoor-Marken unter anderem The North Face, Mammut oder Salewa. Hier findet jeder etwas passendes. Outdoor-Freunde aus der Schweiz und aus Österreich finden den Onlineshop unter campz.ch bzw campz.at.

Was ist wichtig in Bezug auf die Ausrüstung auf Outdoor-Reisen?

The-North-Face-Terra-65Komfortable Kleidung und eine zuverlässige Ausrüstung sind mir persönlich sehr wichtig. Wenn ich noch einmal auf eine Weltreise ginge, dann würde ich mir mehr Zeit für das Zusammenstellen der Ausrüstung nehmen. Mein 75l-Rucksack wog während der Reise gut 25 Kilo. Wenn dann auch noch Lebensmittel und eine Flasche Wasser hinzukamen (in einem kleinen Rucksack, der vor dem Bauch getragen wird), summierte sich das Reisegepäck auf 30 Kilo. Das Herumtragen solch einer Last ist kein Vergnügen. Ich würde das nicht noch einmal machen und kann jedem nur empfehlen, viel Wert auf eine leichte Ausrüstung zu legen.

Zelt

Es muss ja nicht die highend „Ultra light Trekking“-Ausrüstung sein, aber viel mehr als 2 Kilo muss zum Beispiel ein Solozelt auch nicht wiegen! Soll ein Zelt überhaupt mit? Diese Frage beantwortet jeder für sich selbst. Ich bin gerne in der Natur und genieße es, draußen zu schlafen, also musste ein Zelt mit. Das Tunnelzelt, das ich anfangs dabei hatte, hielt nicht lange. Das Innenzelt schimmelte recht schnell. In diesem Fall ist die Einwandkonstruktion zwar gewichtstechnisch vorteilhaft, in Bezug auf die Verträglichkeit von Feuchtigkeit war sie jedoch zu anfällig. Mein Tipp wäre entweder ein selbsttragendes Kuppelzelt oder ein geodätisch geformtes Zelt, gerade wenn man vor hat, in windigen Regionen (Patagonien, Küsten) zu zelten.
trangia sturmkocher

Outdoor-Küche

Als „Outdoor-Küche“ hat sich bei mir der Trangia-Sturmkocher bewährt. Das Ding ist unkapputbar. Den dazu gehörigen Spiritus gibts nahezu überall in der Welt und mehr als den Kocher und einen Topf wird eigentlich nicht benötigt. Stech- Ventil- oder Gewindekartuschen gibt es hingegen nicht überall.

Schlafsack

Auch die Wahl des Schlafsacks will gut überlegt sein und hängt davon ab, welche Länder man zu welcher Jahreszeit bereist. In der Regel sollte ein Daunenschlafsack gute Dienste leisten. Ich schätze das sehr geringe Packmaß und die Wärmeleistung von Daunen und würde daher die Empfehlung aussprechen, einen solchen Daunenschlafsack zu nehmen.

Schuhe

Mammut Teton GTXKlingt herrlich altmodisch aber Schuhe läuft man natürlich vor einer Tour ein und nicht währenddessen. Wer 20 Kilo und mehr auf dem Rücken hat, legt viel Wert auf gutes Schuhmaterial, zumindest sollte er. Während der Weltreise habe ich feste, knöchelhohe Wanderschuhe sowie Outdoor-Sandalen dabei gehabt. Bei den Wanderschuhen sollte man darauf achten, dass der Innenbereich mit einem schnell trocknenden Material ausgearbeitet ist. Es gibt Modelle, die im Bereich um den Knöchel auch innen Leder verwenden, was meiner Ansicht nach Murks ist. Solche Schuhe trocknen einfach schlechter, als Modelle mit textilen Materialien im Innenbereich. Außen hingegen ist Leder wunderbar. Ich denke, etwas in Richtung der Teton GTX von Mammut ist eine gute Entscheidung für eine lange Tour.

Technik

Auch wenn ich die Zeit in der Natur gerne dazu nutze, um mir eine Auszeit von all der Technik zu nehmen, so will ich doch auf einige Geräte nicht verzichten. Wichtig ist vor allem das Handy, damit ich in einer Notsituation Hilfe holen kann und natürlich, um den Kontakt zu den Liebsten zu halten. Man hat zwar mit Sicherheit nicht überall Empfang, aber dennoch ist ein Handy unverzichtbar. Auch ein GPS-System im Gepäck kann hilfreich sein, insbesondere wenn ausgiebige Outdoor-Touren geplant sind. Anders als beim Handy/Smartphone halten die Batterien bzw. hält der Akku eines GPS-Gerätes meist über viele Tage, zum Teil sogar über Wochen. Ebenso kann ein Notebook nützlich sein, z.B. um Bilder auszulagern oder zum Bloggen. Dieses sollte aber unbedingt klein und leicht sein. Da auf einer Weltreise schnell etwas passieren kann, sollte man sich vielleicht ein kompaktes Notebook gebraucht kaufen und nicht sein eigentliches Gerät mit auf Reise nehmen. Anbieter wie ITSCO bieten günstige Geräte an. Und natürlich habe ich meine Kamera dabei, um meine Reisen in Bildern festzuhalten. Das Gesamtgewicht der Ausrüstung im Auge haltend würde ich eher eine kleine, möglichst universelle Kompaktkamera empfehlen – keine schwere Spiegelreflexkamera und auch kein Stativ.

Packliste für eine Weltreise

Rucksack am Flughafen von Loas Angeles

Packliste für eine Weltreise

Wenn ich noch einmal auf Weltreise ginge, dann würde ich mir mehr Zeit für das Zusammenstellen der Ausrüstung nehmen. Mein 75l-Rucksack wog während der Reise gut 25 Kilo. Wenn dann auch noch Lebensmittel und eine Flasche Wasser hinzukamen (in einem kleinen Rucksack, den ich vor dem Bauch getragen habe), summierte sich das Reisegepäck auf 30 Kilo. Das Herumtragen solch einer Last ist alles anderes als ein Vergnügen. Ich würde das nicht noch einmal machen und kann jedem nur empfehlen, viel Wert auf eine leichte Ausrüstung zu legen.

Als Richtschnur für den eigenen „Sack und Pack“ kann die folgende Packliste dienen, zumindest hoffe ich, dass sie dem ein oder anderen Weltreisenden behilflich ist.

Packliste

Ausweise / Unterlagen
  • Reisepass
  • Personalausweis
  • Visa
  • Flugticket
  • Impfpass
  • wichtige Telefonnummern z.B. Verlust von Kreditkarte
Finanzen
  • Bargeld in der Währung des ersten Landes
  • EC-Karte
  • Kreditkarte
  • evtl. Reisechecks
  • evtl. TANS für Online-Banking
  • Geldbörse
  • Bauchtasche/Brustbeutel
Ausrüstung
  • Rucksack inkl. Regenhülle
  • Zelt
  • Zeltunterlage (= zusätzl. Regenschutz, praktisch auch als Verpackung des Rucksacks bei Flügen)
  • Schlafsack
  • Luftmatratze/Isomatte
  • Campingkocher (Kartuschen oder Spritus besorgt man sich vor Ort)
  • Essbesteck *
  • Gewürzspender/Vorratsspender
  • Taschenmesser *
  • Fernglas
  • Feuerzeug/Streichhölzer (wasserfest, *)
  • Taschenlampe
Reiseutensilien
  • Uhr oder Radiowecker
  • aufblasbares Kopfkissen
  • Fotokamera
  • Ersatzbatterie bzw. Akku
  • Reisetagebuch
  • Kugelschreiber
  • Reiseführer der ersten Destination
  • Erste-Hilfe-Set
  • Nähzeug
Kleidung
  • 2 paar Hosen/lang (evtl. Ziphosen / keine Jeans, da diese sehr schwer sind und langsam trocknen)
  • Shorts
  • Pullover
  • Regenjacke (evtl. Doppeljacke mit Fleece-Inlet)
  • 2 Hemden
  • 3-4 T-Shirts
  • 4-5 Paar Socken
  • 4-5 Unterhosen
  • Sonnenmütze oder Kappe oder Tuch (Hals/Kopf)
  • Regenhose
  • Wanderschuhe
  • Trekkingsandalen
Hygiene
  • Hygienebeutel
  • Duschgel
  • Spiegel (Plastik)
  • Zahnpasta
  • Zahnbürste
  • Deo
  • Nagelschere *
  • Hygieneartikel nach Bedarf

* nicht ins Handgepäck

Krankenversicherung für die Weltreise

krankenversicherung

Krankenversicherung für die Weltreise

Informationen zur Krankenversicherung, die man für eine Weltreise benötigt. Welcher Schutz ist sinnvoll, was kostet er und wer bietet ihn?

Für so ein Abenteuer sollte man in jedem Fall eine Reisekranken-versicherung abschließen. Wer schon z.B. ADAC-Mitglied ist oder beim Deutschen Jugendherbergsverband eingetragen ist, dersollte sich einmal über deren Angebote informieren. Der ADAC bietet für 8 EUR im Jahr einen Auslandsreiseschutz und der DJH für 56 EUR ein Rund-um Packet. Beide Angebote sind allerdings beschränkt auf Reisen, die nicht länger dauern als 45 Tage. Will man aber Versicherungsschutz über der 46.ten Tag hinaus geniessen, so muss man sich eine Privat Versicherung wie die DKV oder die Barmenia suchen. Beide bieten einen Schutzbrief bei dem die Anzahl der Tage mit einem festen Betrag (Barmenia 1 EUR) multipliziert werden. Es ist kein Problem, wenn die ersten 45 Tage über eine andere Versicherung laufen und man erst ab Tag 46 die Private in Anspruch nimmt. Wer sein Gepäck versichern will kann dies für eine Pauschale tun (Barmenia 45 EUR , ein Jahr, 1.500 EUR Wert). Klar, dass auch andere Versicherungen Gepäck versichern so z.B. Mannheimer, Gerling etc..

Allgemeine Infos

Welche Risiken gibt es auf Reisen? nach oben

Die gleichen Krankheiten und Unfälle wie am Wohnort können auch auf Reisen eintreten. Gegenüber dem häuslichen Alltag kann das Krankheits-Risiko insbesondere im Ausland erhöht sein durch ungewohnte Ernährung, Klimaumstellung oder Zeitzonenwechsel (Jetlag). Mancherorts gibt es Hygiene- oder gar Seuchenprobleme. Ungewohnte sportliche Aktivitäten begünstigen Unfälle. Schließlich ist in vielen Ländern die medizinische Versorgung unzureichend, so daß ein Rücktransport nach Deutschland angezeigt ist. Die finanziellen Folgen von Dauerschäden nach Unfällen und Krankheiten entsprechen denen bei Eintritt des Schadens am Heimatort.

Wie kann man vorbeugen?

Reiseführer und Reiseveranstalter geben Tipps zur Verminderung des Risiko in dem jeweiligen Reiseland, etwa zu den empfohlenen sowie obligatorischen Impfungen oder der Trinkwasserqualität. Zur individuellen Vorbereitung kann ein Arztbesuch sinnvoll sein.

Was leisten Reiseveranstalter?

Mehr als Erste Hilfe gehört nicht zu den Aufgaben von Reiseleitern. Bestenfalls bekommt man bei Bedarf einen deutsch sprechenden Arzt vermittelt. Bei Kreuzfahrten kann die Betreuung durch den Bordarzt im Reisepreis eingeschlossen sein, nicht aber die Weiterbehandlung an Land oder der Rettungsflug nach Deutschland.

Was leistet der vorhandene Schutz auf Reisen?

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

GKV-Versicherte sind nach EU-Recht innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes oder aufgrund bilateraler Sozialversicherungsabkommen in einigen anderen Ländern, zum Beispiel in der Schweiz, der Türkei und Tunesien geschützt. Rumänien, der einzige Partner in Osteuropa, hat das bestehende Abkommen zum 1. Januar 1996 gekündigt. Noch keine Nachfolgeregelung gibt es für die aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangenen Staaten. Voraussetzung für eine Inanspruchnahme ist der Auslandsberechtigungsschein für das Reiseland, der bei der heimatlichen Krankenkasse erhältlich ist. Geleistet wird durch die jeweilige Sozialversicherung bzw. den staatlichen Gesundheitsdienst wie für die Bürger des Gastlandes. Dabei können höhere Selbstbeteiligungen anfallen als in Deutschland. Ein Rücktransport nach Deutschland ist niemals mitversichert. Nicht ersetzt werden private Liquidationen ausländischer Ärzte, die nicht bereit sind, über den Berechtigungsschein abzurechnen. Von derartigen Fällen wird immer wieder berichtet.tet.nt Für die in Ländern ohne Sozialversicherungsabkommen entstandenen eigenen Aufwendungen kann durch die gesetzliche Krankenversicherung ebenfalls keine Erstattung erfolgen. Ausnahmen gibt es nur, wenn wegen einer Vorerkrankung keine private Reisekrankenversicherung abgeschlossen werden kann und vor Beginn der Reise die Leistungszusage von der Krankenkasse eingeholt wird.

Private Krankenversicherung (PKV)

Die PKV gilt in ganz Europa ohne zeitliche Begrenzung und außerhalb des Kontinentes mindestens einen Monat. Diese bei den einzelnen Versicherern unterschiedliche Frist für Reisen außerhalb Europas kann bei Bedarf durch eine Einzelvereinbarung verlängert werden, manchmal wird hierfür ein Zuschlag verlangt.

Die Übernahme von Krankheitskosten erfolgt wie im Inland. Darunter fällt auch die Weiterbehandlung bereits vorhandener Leiden. Von den Rechnungen können jedoch eventuelle Übersetzungsaufwendungen abgezogen werden. Keine Leistung im Ausland gibt es aus Krankentagegeldversicherungen, es sei denn, der/die Versicherte erkrankt im Ausland und kann aus medizinischen Gründen die Rückkehr noch nicht antreten. Der Rücktransport aus dem Ausland ist je nach Tarif entweder automatisch mitversichert, gegen Zuschlag einschließbar oder über eine zusätzliche Reisepolice abzudecken.

Beihilfe (Beamte): Der Staat erstattet seinen Bediensteten im Rahmen der Beihilfe die im Ausland entstandenen Kosten bis zu der Höhe, die bei einer Behandlung in Deutschland angefallen wären. Mehraufwendungen aufgrund höheren Preisniveaus und für Rücktransporte werden nicht beglichen.

Private Restkostenversicherungen übernehmen die Auslandskosten zum versicherten Prozentsatz wie oben beschrieben. Einige leisten, üblicherweise über „Beihilfeergänzungstarife“, bis zu 100 Prozent, etwa für Rücktransporte.

Wer braucht die Reisepolice?

Die Reiseversicherung ist für gesetzlich Krankenversicherte aufgrund des stets erheblichen Risikos im Ausland dringend angeraten.

Für Privatversicherte kommt es auf die jeweils vorhanden Tarife an, ob ein Ergänzungsbedarf besteht. Der (billige) Auslandstarif könnte sich zudem für diejenigen rechnen, die auf eine Beitragsrückerstattung wegen Nichtinanspruchnahme hoffen oder eine hohe Selbstbeteiligung vereinbart haben.

Was leistet die Reise-Krankenversicherung?

Die Versicherung leistet weltweit bei unvorhergesehen eingetretenen Erkrankungen und Verletzungen sowie im Todesfall. Ausgenommen sind dementsprechend Behandlungen, mit denen bei normalem Reiseverlauf gerechnet werden muß. Wenn hierfür kein ausreichender Beistand bereits anderweitig besteht oder zu erlangen ist, muß von einer Auslandsreise dringend abgeraten werden.

Der Schutz umfaßt die ambulante und stationäre ärztliche Behandlung einschließlich Röntgendiagnostik, Arznei- und Verbandmittel sowie einfache Zahnversorgung inklusive Reparatur von Zahnersatz. Eingeschlossen ist im Todesfall die Überführung nach Deutschland oder wahlweise die Bestattung am Urlaubsort bis zur Höhe der Überführungskosten.

Kein Leistungsansprüche bestehen in Deutschland und in den Staaten, in denen die versicherte Person sich überwiegend aufhält oder ihren ständigen Wohnsitz hat. Ausgeschlossen sind durchweg die Behandlungsbedürftigkeit als Folge von Kriegsereignissen, inneren Unruhen oder Kernenergie. Weitere Ausschlüsse sind psychische Störungen, Sucht, Kuren und Entbindung.

Der Schutz beginnt ab Grenzübertritt, aber frühestens mit Zahlung des Erstbeitrages. Die Erteilung einer Abbuchungsermächtigung gilt üblicherweise als Zahlung, sofern das Konto die erforderliche Deckung aufweist. Der Versicherungsvertrag muß stets vor Antritt der Reise abgeschlossen werden.

Für regelmäßige Urlaubsreisen ins Ausland gibt es Dauerpolicen. Größter Vorteil ist: man braucht nicht vor jeder Tour an die Versicherung denken, weil sie automatisch Jahr für Jahr verlängert wird. Die Mindestlaufzeit beträgt üblicherweise ein Jahr und die Kündigungsfrist drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres. Einige Gesellschaften bieten günstige Familienpauschaltarife an.

Ein Einzelvertrag wird für eine bestimmte Reise abgeschlossen und endet mit der Rückkehr automatisch. Damit kommt diese Versicherungsform für den gelegentlichen Auslandsreisenden in Frage.

Beide Varianten gibt es auch im Paket mit anderen Reiseversicherungen.

Welche Reise-Krankenversicherungen werden angeboten?

Die rund 40 Reisekrankenversicherer offerieren ihre Dienste über den eigenen Außendienst, per Direktvertrieb und auch über Partnerfirmen. Das sind die Konzern-Mütter-Töchter-Schwestern, Versicherer ohne eigenes Angebot, Versicherungsmakler und Reisebüros.

Bei der Auswahl eines geeigneten Angebotes kommt es auf die persönlichen Gegebenheiten an. In der folgenden Tabelle werden Fragen beantwortet, die der groben Orientierung dienen:

  • Werden Senioren ohne Alterslimit oder Leistungseinschränkungen versichert?
  • Gilt die Versicherung auch für Dienst-, Berufs- oder Studienreisen?
  • Ist die Teilnahme an organisierten Sportwettkämpfen und das entsprechendeTraining abgedeckt?
  • Haben in Deutschland lebende Ausländer auch bei Reisen in das Heimatland Versicherungsschutz?
  • Wird auch für Komplikationen während einer Schwangerschaft uneingeschränkt geleistet?
  • Gibt es Service- oder Versicherungsleistungen über das selbstverständliche Niveau hinaus?
  • Bietet die Gesellschaft auch Tarife für Langzeitreisen mit über einem Jahr Dauer an?
Das Angebot des Deutschen Jugendherbergsverbandes/DJH nach oben

Wer kann den Versicherungsschutz erwerben?

Alle DJH-Mitglieder, einschließlich der Kinder und Lebenspartner mit gleicher Adresse wie das Hauptmitglied, können diese Reiseschutzbriefe beantragen. Die Schutzbriefe gelten für ein volles Kalenderjahr.

Basispaket

Einzelpersonen € 17,50
Familien € 33,00

  • Auslandsreise-Krankenversicherung
  • Reise-Unfallversicherung
  • Reise-Privat-Haftpflichtversicherung

Komfortpaket

Einzelpersonen € 56,00
Familien € 106,00

  • Auslandsreise-Krankenversicherung
  • Reise-Unfallversicherung
  • Reise-Privat-Haftpflichtversicherung
  • Reise-Gepäckversicherung
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Das Angebot bei STA-Travel nach oben

Das STA-Travel-Basisschutzpaket gibt’s schon ab € 19,- für 1 Monat. Deine Reise-Rücktrittskostenversicherung (für Pauschalreisen) kannst du je nach Reisepreis bereits ab € 6,- buchen.
Die Stornokosten-Versicherung ist der günstigste Versicherungsschutz, wenn du nur einen Flug gebucht hast schon ab € 8,-.

STA Travel Basisschutz-Paket

(Für junge Leute bis 34 Jahre)

Preise pro Person
bis 1 Monat € 19,-
bis 2 Monate € 39,-
bis 3 Monate € 71,-
bis 4 Monate € 115,-
bis 5 Monate € 135,-
bis 6 Monate € 149,-
bis 7 Monate € 179,-
bis 8 Monate € 209,-
bis 9 Monate € 249,-
bis 10 Monate € 279,-
bis 11 Monate € 309,-
bis 12 Monate v 349,-
über 12 Monate bis zu 3 Jahren Monatsprämie: v 45,-
Weitere Schnellvergleiche nach oben

Allianz Vereinte KV: (zu teuer)

  • nur USA, männlich 189,44 € und weiblich 257,86 € pro Monat
  • restlichen Länder, männlich 77,53 € und weiblich 105,52 € pro Monat
  • Gesundheitszeugnis erforderlich

DKV: (günstig außer Kontinent Amerika)

  • nur Nord-Mittel u. Südamerika, männlich 103,35 € und weiblich 223,05 € pro Monat
  • restlichen Länder, männlich 35,00 € und weiblich 74,20 € pro Monat
  • Gesundheitszeugnis erforderlich, bis 5 Jahre möglich

ADAC: (günstig mit Kompromiss – 2 Jahre)

  • weltweit inkl. USA aber nur max 24 Monate
  • männlich/weiblich ca. 48,75 € pro Person und pro Monat
  • kein Gesundheitszeugnis erforderlich

Weltreise planen

Planung einer Weltreise

Weltreise planen

Planung und Vorbereitung einer Weltreise. Anhand eigener Erfahrungen gebe ich Tipps und bin beim Planen einer Weltreise behilflich. Was sind die wichtigsten Fragen, die einen im Vorfeld einer Weltreise beschäftigen?
Reiseroute / Wohin solls gehen? nach oben

OK. Der Gedanke, eine Weltreise zu unternehmen, hat einen gepackt. Vor der Reise steht die Planung. Die erste Frage lautet: Wohin soll die Reise gehen? Jeder hat ein paar Traumziele, die er schon immer mal sehen wollte. USA, Australien und Thailand sind schön. Aber es gibt ja noch sooooo viel mehr zu entdecken. Wie wäre zum Beispiel ein Abstecher nach Sansibar oder Taschkent? Oder kann man so ohne weiteres nach Bhutan reisen? Gerade beim Reisen darf man kreativ sein in Bezug auf die Ziele!

Wer sich über die Reiseroute noch nicht 100-prozentig sicher ist, der stöbert vielleicht erst einmal in Büchern nach potentiellen Zielen.

Meyers Großes Länderlexikon | In diesem Buch werden alle Staaten der Erde von A bis Z dargestellt und die Kontinente mit vielen Bildern, Karten und Übersichten porträtiert.

Lonely Planet | Bücher von Lonely Planet sind echte Reisebibeln und die in diesem Buch enthaltenen Länderporträts zeigen auf, was man auf keinen Fall in einem Land versäumen sollte und welche Reisezeit die beste ist.

Natürlich gibt es auch im Netz Anlaufstellen, um sich inspirieren zu lassen:

Hilfreich ist zum Beispiel das Länder-Informations-Portal der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit. Schwerpunkt sind hier Informationen für den Alltag.

Oder man schaut einfach mal, wo andere Weltenbummler hingereist sind. Die größte Sammlung von Weltreise-Reiseberichten hält das DMOZ-Verzeichnis bereit: dmoz.org/World/Deutsch/Freizeit/Reisen/Reiseberichte/Weltreisen

Wann gehts los? / Reisezeiten nach oben

Die Route steht, zumindest weitestgehend? Dann will ich hoffen, bei der Planung wurde berücksichtigt, welches Klima und welche Jahreszeit in den jeweils gewählten Ländern herrschen. Es ist sinnvoll, von jedem Land genau zu wissen, welche klimatischen Bedingungen bei der Ankunft einen erwarten. Es ist sicherlich eine Herausforderung, aber keine besonders clevere Idee, zwischen Juni und Oktober, also während der Regenzeit, in Thailand zu reisen. Genauso wenig möchte man z.B. im Juli, im tiefsten Winter in Patagonien sein. Es sollte einem klar sein, welche Klamotten man wo benötigt und worauf man sich körperlich einstellen muss. Will man nur in Shorts reisen oder geht es im Winter in die Anden? Zu diesem Thema habe ich auf der Seite „Reiselinks“ unter der Rubrik „Wetter“ praktische Webseiten zusammengetragen. Noch schneller geht es, wenn man sich hier auf diesen Seiten die besten Reisezeiten weltweit anschaut.

Round-the-World-Ticket / RTW-Ticket

 

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Welches Flugticket kaufe ich mir und was kostet es?

Meilen Ticket (variabel) Round-the-world-Tickets – kurz RTW-Tickets – sind heutzutage das, was früher das Interrail-Ticket der Bahn war. Mit ihnen kann man für relativ wenig Geld die Welt bereisen. Ich bin mit einem Flugticket der Star-Alliance geflogen. Man kauft bei dieser Variante zwischen 26.000 und 39.000 Meilen und kann innerhalb des Netzes der Allianz die Route selbst zusammenstellen. Derzeit können mit einem Ticket der Star Alliance rund 1.300 Ziele in 194 Ländern angeflogen werden. Vorteil: Gerade Länder wie Island oder Tasmanien sind kaum in festen RTW-Tickets enthalten und können so miteingebaut werden. Sämtliche Meilen können auf einem Konto gesammelt werden und somit hat man nach der Rückkehr schon wieder so viele Flugmeilen zusammen, dass man einen innerdeutschen oder innereuropäischen Flug frei hat. Nachteil: Mehr als 39.000 Meilen sind nicht möglich. Etwas dubios ist auch die Tatsache, dass es keinen Unterschied macht, wie oft man fliegt oder ob man einige Strecken auf dem Landweg zurücklegt.

Landweg? Was heißt das? Ein Beispiel: Man fliegt von Frankfurt nach New York. Die Meilen für den Flug werden von dem Meilenkonto abgezogen. Wer nun auf dem Landweg per Bus oder mit dem Wagen nach Los Angeles fahren möchte, für den gilt, dass auch diese Meilen für die Gesamtstrecke gewertet werden. Das erscheint völlig unlogisch, zumindest mir. Die Airlines sprechen hier vom „surface“, also der Strecke, die auf der Oberfläche zurückgelegt wird. Die Anzahl der Flüge spielt bei derlei Meilen-Tickets keine bzw. eine untergeordnete Rolle. Grundlage für den Preis eines Tickets ist die Anzahl der Meilen.

Hier die aktuellen Preise für die jeweiligen Tickets (Stand 2017):

  • bis 26.000 Meilen – 3.147 EUR
  • bis 29.000 Meilen – 3.571 EUR
  • bis 34.000 Meilen – 4.045 EUR
  • bis 39.000 Meilen – 4.742 EUR

Auf der Website der Star Alliance gibt es einen sehr hilfreichen Round the World Flugplaner. Und auf der folgenden Seite kann man mit einem Entfernungsrechner die Entfernung zwischen zwei Städten weltweit berechnen. Die wichtigsten Fragen rund um das RTW-Ticket im Star-Alliance-Verbund werden hier beantwortet: Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Star Alliance

Als RTW-Anbieter kann ich Travel Overland empfehlen. Auch Statravel ist in Sachen RTW-Tickets sehr gut aufgestellt.

One World

Die Alternative zur Star Alliance ist die Gruppe One World, der zum Beispiel Quantas, British Airways, American Airlines, Iberia oder auch Air Berlin angehören. Im Rahmen des Verbunds können 800 Reiseziele in 150 Ländern angeflogen werden. Los geht das preislich bei 2.970 Euro. Hier gehts zum Round-the-World-Planer von One World. Mein Eindruck ist allerdings, dass, je länger die Strecke wird und je mehr Kontinente angeflogen werden sollen, desto komplizierter wird dieser Planer. Preise lassen sich dann nur noch schwerlich abrufen. Aber genau die will man ja im Vorfeld der Buchung wissen. In diesem Fall hilft der Weg zum Reisebüro seines Vertrauens.

Alternativen zum Meilenticket

a) Tickets mit feststehender Route

Etwas weniger verwirrend sind die festen RTW-Tickets. Das heißt die Flugroute steht schon und man muss entscheiden, welches Ticket einem am besten gefällt. Die Liste der Möglichkeiten ist riesig und es sollte für jeden etwas dabei sein. Einfach noch einmal selbst nach „Round the world Tickets“ googeln.

b) Nur Hinflug (bzw. Hin-Rückflug)

Für Abenteuerlustige bietet sich natürlich noch an, nur ein Hinflug Ticket zu kaufen, meinetwegen nach Südamerika. Vor allem, wenn man sich treiben lassen und keinen Stress mit Terminen haben will. Wenn es dann einen woanders hinzieht, geht man einfach in das nächste Reisebüro und kauft das nächste Ticket. Nachteil: Die Preise für nur Hinflug-Tickets sind unverhältnismäßig hoch. Vorteil: sehr flexibel

Was gilt es sonst beim Planen einer Weltreise zu beachten?

Wie lange bleibe ich weg? nach oben

Da die meisten RTW-Tickets ein Jahr gültig sind, liegt der Gedanke nah, dass man innerhalb dieses Zeitraums reisen wird. Wer in 3 Monaten mal schnell durch die Weltgeschichte reisen will, braucht sich keine großen Gedanken zu machen. Aber für alle „Aussteiger“, die ein Jahr und länger der Heimat den Rücken kehren wollen sei gesagt: „Ein Jahr ist eine lange Zeit!“ Was passiert eigentlich, wenn man nicht mehr im Lande ist? Laufende Kosten für eine Wohnung, fürs Auto und Versicherungen drücken aufs Budget. Wer länger als 6 Monate weg ist, dem empfiehlt es sich alles Unnötige abzumelden. Mehr dazu in dem nächsten Abschnitt.

Klar, Miete für ein Jahr zu zahlen während man im Ausland ist, wäre schön blöd. Auch das Auto und die Autoversicherung braucht man nicht. Was noch?

  • Wer auszieht, muss sich auch bei der Telekom abmelden soweit ein Anschluss vorhanden ist.
  • Strom, Gas, Wasser
  • Gibt es eine Hausratversicherung? Braucht man nun eigentlich nicht mehr.
  • Die GEZ freut sich tierrisch über Gebühren. Vor allem, wenn man überhaupt nicht fernsieht. Abmelden.
  • Wo geht die Post hin? Gibt es eine Anlauf-Adresse, wo erst einmal alles hingeht? Eltern, Freunde, Verwandte? Diese Adresse sollte man auch wichtigen Institutionen z.B. Versicherungen, Banken etc. mitteilen. Bei der Post selbst eine Weiterleitung einrichten.
  • Einwohnermeldeamt – Der Auslandsaufenthalt sollte dort gemeldet werden. Auch Name und Anschrift eines Ansprechpartners sollten hinterlassen werden (falls Fragen auftauchen).
  • Zeitschriften/Zeitungsabos rechtzeitig kündigen

Nicht abmelden sollte man z.B. die ADAC Mitgliedschaft. In den USA oder Neuseeland bekommt man als Mitglied über die dortige Partnerorganisation AAA (gesprochen „triple A“) kostenlos Kartenmaterial, oftmals auch Vergünstigungen.

Visa/Reisepass/Ausweise nach oben

Eine ganz wichtige Frage: Ist der Reisepass noch gültig? Wenn ja, wie lange? Ob man Visa benötigt, erfährt man beim Auswärtigen Amt. Dies ist auch die beste Adresse im Netz, um zu erfahren ob die gewählten Reiseziele sicher sind oder ob es irgendwelche Unruhen, Bürgerkriege und Banden vor Ort gibt. Ein Ausweis, den man auf jeden Fall dabei haben sollte, ist der Jugendherbergsausweis. Ein internationaler Studentenausweis bekommt man über das Studentenwerk oder bei Mitfahrzentralen. Oft bekommt man Rabatte in Museen, Verkehrsbetrieben und Veranstaltern, wenn man über so eine Karte verfügt.

Geld/Reisechecks/Karten/kostenloses Konto inkl. VISA nach oben

Für den Urlaub gilt: EC-Karte unbedingt mitnehmen. Selbst im tiefsten Patagonien oder in der Wüste von Nevada kann man damit Geld am Automaten abheben. Wer an Automaten das Maestro-Zeichen sieht kommt somit günstiger an Bares. Die meisten Banken verlangen beim Abheben mit der EC-Karte weniger Gebühren, als mit der Kreditkarte. Die Kreditkarte sollte ebenfalls in keinem Rucksack fehlen. Vor allem bei größeren Anschaffungen während der Reise ist sie sehr bequem. Die meisten Autoverleiher setzten sie voraus!

Reisechecks können dort weiterhelfen, wo man keine Karten akzeptiert. Ich hatte sie lediglich auf Bali vermisst. Unverzichtbar ist das Internet-Banking. So kann man genau nachvollziehen, wieviel Geld wo ausgegeben wurde. Und natürlich lassen sich Überweisungen lassen auch auf Reisen tätigen. Die Deutsche Kreditbank hat, wie es aussieht, ein ideales Angebot für alle Weltreisenden. Alle Infos dazu bekommt man hier:



DKB-Cash 250x250

Die Kontoführung (auch ohne monatlichen Geldeingang), EC-Karte und VISA-Karte sind bei der DKB kostenlos. Der Clou ist, dass man mit der VISA-Karte weltweit kostenlos Geld abheben kann! Das ist, soweit ich informiert bin, einmalig, denn bei allen anderen Banken liegt die Gebühr hierfür zwischen 4,50 € und 7,50 €. Wenn man also 12 Monate unterwegs ist und jeden Monat eine Abbuchung tätigt, wären bis zu 90,00 € einfach so weg. Ich würde jedenfalls, wenn ich nochmal losziehen würde, mir dort ein Konto zulegen.

Gesundheitliche Vorsorge/Impfungen nach oben

Wer demnächst in den brasilianischen Urwald oder nach Vietnam geht, sollte sich impfen lassen. Entweder man sucht ein Tropeninstitut an der nächsten medizinischen Hochschule auf und sagt denen wo es hin gehen soll, damit die einen dann mit allen Infos und Spritzen versorgen kann oder man schaut erst einmal ins Internet bei Fit for Travel vorbei, um zu sehen ob man etwa gegen Hepatitis A und B, Gelbfieber oder Malaria geimpft werden sollte.

Internet auf Reisen nach oben

Auf meiner Reise habe ich den Eindruck gewonnen, dass die ganze Welt vernetzt ist. Selbst von Feuerland kann man mal schnell eine Nachricht an die „Zurückgebliebenen“ schicken. Die Preise schwanken natürlich. Auf Sizilien verlangen sie in Tourismushochburgen ca. 10 EUR für eine Stunde, in Australien ist das Vergnügen für 0,50 EUR/Std. zu haben. Wer durch die USA reist kriegt, es sogar umsonst. TIPP: Einfach die nächste Uni ansteuern und die Bibliothek aufsuchen. Dort stehen immer so viele Rechner zur Verfügung, dass es überhaupt nicht auffällt, wenn man sich mal an einen dran setzt. Die Bibliothek ist ganz einfach auf dem Campus-Gelände zu finden. Es ist meist das größte Gebäude.

Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die einem das Reisen einfacher machen. Eine Profilseite bei Yahoo!(„myYahoo“), Google oder GMX ist ein treuer Begleiter auf allen Wegen und ist von jedem Rechner der Welt abrufbar. Eine E-Mail ist standardmäßig dabei, genauso die Wettervorhersage für alle Reiseziele, ein Kalender, Nachrichten und mehr können nach dem eigenen Geschmack konfiguriert werden. Wers mag, legt sich ein Profil bei Facebook an. Oder man erstellt einen eigenen Blog um die Daheimgebliebenen mit einem Tagebuch auf dem Laufenden zu halten.

Was kostet eine Weltreise? nach oben

Eine berechtigte Frage, eine ganz wichtige dazu. Das Problem ist hier nur: eine eindeutige Antwort kann es nicht geben. Die Gesamtkosten meiner Weltreise habe ich nie errechnet. Ich schätze, dass ich in den 9 Monaten meiner Reise etwa einen Betrag in Höhe von 11.000 bis 12.000 Euro ausgegeben habe, das RTW-Ticket mit knapp 3.000 Euro eingeschlossen.

Es gibt einige Fixkosten, wie etwa das RTW-Ticket, Bus- oder Bahn-Tickets oder besondere Anschaffungen, in meinem Fall war dies ein Auto in den USA. Diese Fixkosten kann man VOR der Reise bestimmen. Beim Auto ist es das Limit, das man sich setzen will. Hinzu kommen die täglichen Ausgaben für Lebensmittel und Unterkunft, die in den meisten asiatischen und afrikanischen Ländern deutlich niedriger ausfallen als in westlichen Ländern. Natürlich gibt es aber auch hier Ausnahmen. Japan ist etwa besonders teuer, Kambodscha hingegen sehr günstig.

Wer viele Städte besucht, sollte generell mehr Budget einplanen, als diejenigen, die vorwiegend in ländlichen Gegenden unterwegs sind. Eine gute Anlaufstelle, um die Lebenshaltungskosten weltweit zu erfragen ist das Portal Eardex.com.

Ich bin beim Einschätzen der Gesamtkosten im Vorfeld meiner Weltreise wie folgt vorgegangen: Ich habe anhand der ermittelten Lebenshaltungskosten einen Durchschnittsbetrag errechnet, mit dem ich im jeweiligen Land auskomme. Beispiel USA = 60 US-Dollar am Tag, Chile = 20.000 Peso am Tag. Die Kosten beinhalten jeweils Verpflegung, Unterkunft und Reisekosten, wobei natürlich die Reisekosten entfallen, wenn man ausschließlich per Anhalter unterwegs ist. Mit solch einem Durchschnittsbetrag lässt sich das Budget je Land ermitteln. Diese Länderbudgets addiert man schließlich mit den genannten Fixkosten, um auf diese Weise eine grobe Aussage hinsichtlich des Gesamtbudgets treffen zu können.

Ich würde sehr empfehlen, die genannten Länderbudgets großzügig zu bestimmen. Es gibt immer Unwägbarkeiten, mit denen man rechnen muss (der Kauf neuer Schuhe oder eines Zeltes). Gerade wer viel unternehmen und an geführten Touren und Ausflügen teilnehmen möchte, gerne auch schon einmal ein Museum besucht, sollte hier nicht zu knapp kalkulieren!

Ausrüstung / Packliste nach oben

Es hängt natürlich davon ab wo man hin will, um den Rucksack so effektiv wie möglich packen zu können. Meine Packliste mag vielleicht dem ein oder anderen als Orientierung dienen.

Tipps zur passenden Ausrüstung für die nächste Tour gibt es unter Ausrüstung für Outdoor-Reisen.

Der besondere Tipp! / Bei Verlust der Reisedokumente nach oben

Das Internet eignet sich auch hervorragend, um bei Verlust von Reisedokumenten so schnell wie möglich Ersatz zu beschaffen. Wie? Ganz einfach. Alle Papiere, Ausweise oder auch das Ticket einscannen und auf einen Server überspielen. Es gibt unzählige Dienste, die sogar kostenfrei Platz auf Servern zur Verfügung stellen. Ein wenig HTML-Kentnisse sind allerdings von Nöten, um die Kopien passwortgeschützt so aufzubewahren, dass kein anderer Zugang zu den Dokumentkopien hat. Ohne diesen Schutz rate ich davon ab, wichtige Papiere ins Netz zu stellen.

Soweit meine Tipps in Sachen Weltreise. Ich hoffe, das ein oder andere Hilfreiche ist mit dabei. Nun wünsche ich viel Spaß bei der Planung der eigenen Reise!

Die Reiseroute

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Ausgestattet mit einem Round-the-World-Ticket habe ich in neun Monaten so viele Reiseeindrücke gesammelt habe, dass sie sich alle gar nicht aufführen lassen.

Island – Die Reise begann im August in Island, einer unvergleichlichen Insel. Hier muss sich der Mensch der rauen Natur anpassen. Die Weite des Landes und die teils wüstenhafte und zugleich vielfarbige Kargheit haben mich sehr beeindruckt.

USA – Von Island ging es an die Ostküste der USA – nach New York. Größer kann ein Kontrast zwischen zwei Orten vielleicht nicht sein. In Island ist alles horizontal – in Manhattan hingegen liegt die Betonung auf der Vertikalen. Die Menschen, das Tempo, die Arbeit, das Leben… alles ist grundlegend anders. Mit einem orangefarbenen Mustang – gekauft in Massachusetts – gings über Ottawa, Chicago quer durchs Land zum Yellowstone National Park, weiter nach Las Vegas, San Francisco und Los Angeles.

Chile & Argentinien – Von L.A. ging es nach Santiago de Chile. Per Anhalter, mit der Bahn und per Fähre bin ich ca. 2.000 km in den Süden gereist und zwar bis zur südlichsten Stadt der Welt – nach Ushuaia in Argentinien. Näher ist man der Antarktis nur auf einem Schiff. Patagonien ist eine einmalige Landschaft, die mich seitdem nicht mehr los lässt. Von Ushuaia ging es per Flieger nach Buenos Aires.

Hawai’i – Nach 45 Stunden (!) Flugzeit habe ich Hawaii erreicht. Genau der richtige Ort, um Silvester bei einem Lagerfeuer am Strand zu feiern. Wellen, Wasser, Vulkane und Lava prägen seit je her das Bild der Inselgruppe und formen sie noch heute.

Neuseeland – Auf dem Flug zwischen Hawaii und Neuseeland verliert man einen Tag. Da hier die Datumsgrenze verläuft ist dies schon bedauerlich, da man bei der Schönheit des Landes und der knapp bemessenen Reisezeit jeden Extratag zu würdigen weiß. 7 Wochen ging es, vor allem per Anhalter, durch die Nord- und die Südinsel. Auch 3 oder 4 Monate würden nicht aussreichen, um alle Sehenswürdigkeiten des Landes aufzuspüren.

Australien – Von Christchurch ging es nach Hobart, der Provinzhauptstadt von Tasmanien. Eine Woche auf der Insel und man kann sagen „man kennt Tasmanien“. Soweit ich es sehen und schätzen gelernt habe eine wirklich wunderschöne Insel. Auf dem australischen Festland ging es dann von Melbourne die Ostlüste hinauf über Sydney, Brisbane nach Cairns.

Bali – Von Cairns ging der Flug nach Denpasar auf Bali. Eine bezaubernde Insel. Die Menschen sind super freundlich und lächeln unentwegt. Tauchen und Wanderungen auf Vulkane standen hier auf meinem Programm.

Sizilien – Der Ätna und auch der Stromboli sind aktive Vulkane, die ich mir von allernächster Nähe angeschaut habe. Auf beide Gipfel bin ich gestiegen. Auch die Isola Vulcano habe ich mir genau angeschaut, die Namensgeberin aller Vulkane.

Einmal um die ganze Welt

Einmal um die ganze Welt

Ein Reisebericht von Achim Schaffrinna

Neun Monate Zeit. Nur mit Rucksack und dem Nötigsten. Eine Reise durch Island, quer durch die USA (Coast-to-Coast), Chile, Argentinien, Hawaii, Neuseeland, Tasmanien, Australien, Bali und Sizilien. Das Zelt war dabei und alles, was man braucht, um auch mal eine Woche in den Bergen zu wandern. Aufregende Städte wie New York, Sydney und Santiago de Chile sowie unvergleichliche Landschaften wie Patagonien und die Nationalparks im Südwesten der USA hinterließen bleibende Eindrücke.

Meist war ich per Anhalter und öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Aber auch ein Ford Mustang diente 7 Wochen lang als Transportmittel. Menschen, Landschaften und Erlebnisse, die einen nicht mehr loslassen, das war meine Weltreise. Im Bereich Planung gebe ich jede Menge Tipps, die beim Planen einer Weltreise hilfreich sind.