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Bali (2)

Bali

Bali (2)

Mit einem traditionellen Sarong gekleidet im größten Tempel Balis die Proben eines Musiker-Ensembles zu verfolgen, war sicherlich ein besonderes Erlebnis.

Individuelle Fortbewegung auf Bali

transportmittel Noch einmal ein Wort zum Transport. Wie schon erwähnt ist die billigste und zugleich abenteuerlichste Art von A nach B zukommen die Fahrt in einem Bemo. Für 1 EUR kommt man fast überall hin (1-100 km). Im Preis inbegriffen sind Körperkontakt, Anfassen, nette Konversation und manchmal kräht sogar ein Hahn unter einem der Sitze. Sogenannte „Shuttle Busse“ sind ausschließlich für Touristen und zum teil klimatisiert, dafür jedoch stinklangweilig und ungefähr 3 mal so teuer.

Noch mehr zahlt man, wenn man einen Wagen inkl. Fahrer chartert. Entweder wird man von solchen angesprochen („Hey Mister, transport?“) oder falls gerade keiner auf der Lauer liegt, spricht man einfach einen „potentiellen“ Einheimischen an. Für 20 – 30 EUR am Tag kann man schließlich einen Suzuki Jeep mieten und völlig ungebunden reisen. Wer den Wagen selbst fährt sollte beachten: Auf Bali herrscht Linksverkehr. Darüber hinaus benötigt man hier eine gewisse, balinesisches Portion Fingerspitzengefühl. Ich habe gehört, bei einem Unfall hätte man ziemlich schlechte Karten, denn die Balinesen argumentieren wie folgt: „Ich wohne hier, du nicht! Wenn du nicht hier gewesen wärst, gäbe es diesen Unfall nicht!“ was in der Tat ein ziemlich schlagkräftiges Argument ist.

Heilige Tempel

baliDer heiligste Tempel und die größte Anlage liegen malerisch am Fuße des höchsten Berges auf Bali, dem Gunung Agung (3.147 m). Leider habe ich die jährlich stattfindende große Zeremonie um ein paar Tage verpasst. Der Besitzer meiner Unterkunft war, wie sich herausstellte, Musiker und so nahm er mich mit zu den Proben. Den traditionellen „Sarong“ um die Hüften sowie ein weiteres Tuch um die Stirn gebunden war ich schließlich bereit, die Tempelanlage zu betreten. Ich kam mir schon ein wenig previlegiert vor. Fremde kommen eigentlich nicht bis zu diesem Ort.

Gunung AgungDas Tempelmusiker-Ensemble bestand aus 20 Personen, die ausschließlich Metallinstrumente spielten. Das sich ständig wiederholende „Kling-Klang-Klong“ erscheint nach westlichen Maßstäben zunächst sehr undurchsichtig, wird aber nach einer Weile verständlicher. Ich kann nur empfehlen, eine Nacht hier in der Gegend zu verbringen, um dann den Sonnenaufgang von den Stufen des am höchsten gelegenen Tempels zu verfolgen. Wenn die Sonne dann um den Vulkan herumblinzelt und auf die unzähligen Tempeltürme scheint, kann man das vielleicht schönste Foto von dieser Insel machen.

Künstlerort Ubud – einfach entspannen

MakakenaffeLetzte Station war für mich Ubud. Balis traditionelle Künstlerstadt und heutige Internetzentrale, so jedenfalls mein Eindruck. Ein toller Ort, um sich verwöhnen zu lassen sowohl in Bezug auf Gaumenfreuden als auch mit wohltuenden Massagen. Es gibt zahlreiche Health- oder Beauty-Salons mit vorwiegend europäischer, japanischer oder amerikanischer Kundschaft. Selbst wenn man nur einen neuen Haarschnitt verpasst bekommt, werden ordentlich die Kopfhaut, der Nacken und die Schultern massiert.

Wem das nicht genug ist, der kann sich für ca.8 EUR eine Stunde so richtig durchkneten lassen. Um gar keine Zweifel aufkommen zu lassen: derlei Massagen sind zu 100% rein medizinisch-gesundheitlicher Natur. Was man sich in Ubud ebenfalls nicht entgehen lassen sollte, ist ein Besuch der frei lebenden Makaken-Affen in einem der Parks. Die Tiere sind alles andere als scheu und stibitzen schon einmal Touristen Lebensmittel aus der Hand.

Zum Abschluss noch ein vielleicht ganz praktischer Hinweis. Auf Bali kann man in traumhafter Kulisse kulinarische Feinheiten genießen. Hier ein Preisbeispiel:
2 Softdrinks + Frühlingsrolle + Hühnchen mit Gemüse und Reis + Bananen Pfannenkuchen = alles zusammen für 5 EUR.

Kurzinfo Bali

(meine Tour)
Reisezeit April
Temperaturskala Nacht 26 bis 15 Grad, Tag 15 bis 30 Grad
Reisedauer 2 Wochen (sind ausreichend)
Verlauf Nordküste, Vulkane, Ostküste
Empfehlung Gunung Batur Vulkan, Tauchen am Liberty-Schiffswrack
Preisniveau preiswert
Appartement = 5 -13 EUR
Abendessen (Menü) = 10 EUR
Mofa = 4 EUR am Tag
Reiselandwertung

Reiselinks:
www.baliguide.com
www.inm-asiaguides.com

Bali

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Bali

In keinem anderen Land habe ich bislang so viele lächelnde Gesichter gesehen. Von den knapp 3,5 Millionen Balinesen haben mich bestimmt die Hälfte mit „Hello!“ gegrüßt. So kam es mir jedenfalls so vor.

baliBali. Hier kann man ohne weiteres eine halbe Stunde am Schalter einer Bank verbringen, weil die Leute das Geld in Plastiktüten aufs Konto einzahlen. Ebenso lange stand ich in einem Supermarkt an der Kasse, obwohl nur 5 Personen vor mir standen die alle artig gewartet haben. Es ist mir bis heute ein Rätsel, was genau die beiden Kassiererinnen da getrieben hatten.

Wer glaubt, in Bali 14 Tage in einem Hotel-Komplex verbringen zu müssen, weil es nicht anders ginge, der hat zu viele Neckermann-Kataloge geblättert. Natürlich kann man diese Insel Indonesien auch auf andere Weise entdecken. Für alle, die sich darauf einlassen möchten, will ich gerne der Reiseführer sein, der zu einer abwechslungsreichen Tour entlang Balis Küste und hinauf zu aktiven Vulkanen und heiligen Tempeln einlädt.

Neun Breitengrade südlich des Äquators bedeutet was? Richtig, es ist heiß. Australien war dagegen angenehm. Auf dem Flughafenlandefeld angekommen scheint einen die förmlich Luft anzugrabschen. Ohne Wind läuft einem nach kurzer Zeit der Schweiß. Tatsächlich habe ich gleich bei meiner Ankunft einen Einheimischen in einer Daunenjacke rumlaufen sehen! Ich war geschockt. Die 27 Grad Außentemperatur in der Nacht waren ihm offensichtlich zu frisch.

Wirrwarr in Denpasar

DenpasarIn Denpasar gesellt sich zu der Hitze ein Duftgemisch aus anregend appetitlich bis umwerfend bestialisch. Die Straßen sind ein Strom aus miefigen und knatternden Mopeds, Lastwagen und Autos. Jede einem sich bietende Lücke muss man beherzt zum Überqueren der Straße nutzen, ansonsten wartet man und wartet. Auf den Märkten ist bis in die Nacht der Teufel los und das Feilschen mit den Händlern ist für den Geübten eine wahre Freude (nur keine falsche Zurückhaltung!). Die Bürgersteige beherbergen eine Etage tiefer die Kanalisation und es liegen so viele Stellen offen, dass ich mich gefragt habe wieviele „Hans-guck-in-die-Luft-“ wohl schon von der Stadt verschluckt worden sind. Wer die Herausforderung sucht, kann ein oder zwei Nächte bleiben, mehr sollten es meiner Meinung nach nicht sein.

Danau-BratanWeiter ging es in Richtung Norden. Nach einer Stunde beengter Fahrt in einem „Bemo“ bin ich in Danau Bratan angekommen. Mit Hilfe der Kleinbusse lässt sich jede Stelle Balis ansteuern. Für die Einheimischen ist es das bevorzugte Fortbewegungsmittel. Auch Hühner und andere Haustüre reisen mit. So bekommt man als Rucksackreisender den direkten Kontakt zu den Balinesen. In Danau Bratan war ich dann wirklich überrascht, dass ich hier meinen Fleece-Pullover auspacken musste, denn die Gebirgsluft – 1.500 m über dem Meeresspiegel – war deutlich zu spüren, jedoch mehr als angenehm.

Der hier befindliche Tempel liegt direkt am See und in dem Restaurant der Anlage kann man ein Buffet für umgerechnet 5 EUR genießen. Apropos, auf Bali gibt es, so sagt man, mehr Tempel als Häuser. Ganz einfach deshalb, weil jedes Wohnhaus über einen kleinen extra Tempel verfügt. Hinzu kommen dann noch die großen, separaten Tempelanlagen. Im Gegensatz zum Rest Indonesiens sind die Balinesen überwiegend Hindus. Man stolpert ständig über kleine, auf dem Bürgersteig liegende Opfergaben, die vor jedem Haus in ein aus Gras geflochtenes Näpfchen ausgelegt werden.

Boote am Strand von LovinaAus den Höhenlagen Danau Bratans führte mich meine Reise weiter nach Lovina. Lovina liegt an der Nordküste und ist ein prima Ausgangspunkt für Tagestouren. Für 4 EUR am Tag kann man z.B. mit einem Moped die treppenförmig ansteigenden Reisfelder hinauf in die Berge fahren oder die Nordküste bis zum westlichsten Punkt abklappern. Ein zwei Restaurants, hier und da ein Internet-Cafe und ein netter Strand machen den Ort zu einer angenehmen Station auf jeder Reise.

Streckenverlauf – Bali

Tauchen auf Bali

Menjangan-tauchenFür Taucher bieten sich auf Bali sehr gute Möglichkeiten. Drei verschiedene Orten kann ich aufgrund eigener Erfahrung empfehlen.

1. Die Insel Menjangan
2. das Schiffswrack „Liberty“
3. Amed bzw Jemeluk an der Ostküste

MenjanganZwei Tauchgänge kosten ca. 45-50 EUR und sowohl die Ausrüstung als auch das Personal sind – so habe ich es erlebt – auf dem neusten Stand. Alle genannten Tauchgebiete sind klasse. Es gibt Rochen, Moränen, Fächerkorallen, riesige Fischschwärme und viel viel mehr in großer Anzahl und in verschwenderischer Form und Farbe. Hin und wieder trifft man allerdings auch auf ein beschädigtes Riff, das touristisch sprichwörtlich ausgeschlachtet wurde. Als Taucher sieht man das natürlich nicht gerne.

Ein absolutes Highlight ist die sogenannte Doppel-Caldera des Gunung Batur. Ein äußerer Kraterrand mit einem Durchmesser von 18 km umschließt den inneren Krater des zu meiner Reisezeit sehr aktiven Batur-Gipfels. Die Landschaft ist spektakulär und wirkt durch die gelegentlichen Ausbrüchen des Vulkans noch dramatischer. In meiner Gegenwart spuckte der Berg 4 mal Steine und Geröll aus, die in einer 300-400 Meter hohen Staubwolke aufgestiegen sind. Wirklich sehr beeindruckend.

Gunung Batur, VulkanausbruchWenn man hier in der Nähe in einer Pension absteigt, wird der Besitzer einen fragen, ob man eine Wanderung hoch zum Gipfel des Gunung Batur unternehmen möchte. Selbstverständlich kostet die geführte Tour Geld. Die Wanderung ist sehr beliebt bei den Touristen und da der Weg einfach ist, lässt sich schnell gutes Geld verdienen. Man kann die Wanderung hoch zum Gipfel durchaus auch ohne Guide unternehmen. Man muss halt nur wissen, wo der Wanderweg verläuft. Anspruchsvoll oder gar schwierig ist der Aufstieg nämlich keinesfalls. Mein Tipp. Früh morgens so zwischen 4.00 und 5.00 Uhr gehen zahlreiche Wanderkarawanen noch im Dunkeln durch die Straßen. Einfach hinten anschließen. Das merkt kein Bergführer. Oben schließlich am Gipfel zur Sonnenaufgangszeit haben sich 50–60 Leute angesammelt. Wenn man eine ruhige Ecke gefunden hat, ist es wirklich schön. In jedem Fall ist der Aufstieg lohnenswert.

Australien (2)

reef

Australien (2)

Great Barrier Reef – kann man sich einen schönere Ort vorstellen, um Tauchen zu lernen? Ein Tauchkurs kombiniert mit einem Segeltörn – Australien von seiner schönsten Seite!

Tauchen am Great Barrier Reef

Lässig auf dem SegelbootIn „Airlie Beach“, habe ich mir den von Anfang an geplanten Tauchkurs geleistet. Den Tauchern unter Euch sei gesagt, dass ich einen „Padi Open Water Course“ (Kostenpunkt: 5 Tage inkl. Segeltour ca. 270 EUR) absolviert habe, der 3 Nächte und 3 Tage auf einem Segelboot draußen auf dem „Great Barrier Reef“beinhaltete. Nach 2 Tagen Theorie und Übungen im Swimmingpool ging’s dann hinaus.

Wenn das Himalaya-Massiv der Himmel für Bergsteiger ist, so ist das Great Barrier Reef das Paradies für Taucher. Auch wenn ich bedaure, keine Haie gesehen zu haben, ist dieses Erlebnis für mich einmalig gewesen. Die Liste wäre sehr lang, könnte ich die ganzen Tiere und Pflanzen benennen, die ich während der bis zu 45 Minuten andauernden Tauchgänge gesehen habe. Man muss es einfach selbst erleben, um zu verstehen, was in so einem Moment in einem vorgeht. Das ist, als wollte man Musik mit Worten beschreiben. Hinzu kommt die tolle Stimmung auf dem Segelschiff. Zwischen den Tauchgängen hängt man lässig auf dem Deck herum, liest ein Buch oder klettert hinauf auf den Ausguck, der erst wirklich schwindelerregend wird, wenn man mal oben war.

TauchgangNachts schliefen wir unter freiem Himmel an Deck. Man glaubt noch zu träumen, wenn um 6 Uhr die Sonne aufgeht und man sich den Schlaf aus den Augen reibt. Der Skipper wusste zu berichten, dass es im Winter schon mal empfindlich kalt werden kann und seine Füße bei 21 Grad Außentemperatur ganz schön gefroren haben. Ein Scherzkeks.

Nach der Rückkehr an Land fängt der Gleichgewichtssinn an zu spinnen und der Beton unter der Füßen kommt einem wie eine weiche Masse vor. Keine Frage, ein bleibendes Erlebnis, bei dem man Blut leckt.

Und dann war da noch die Kangaroo-Familie. Um die Tiere so nah wie möglich vor die Kamera zu bekommen, tat ich etwas, was ich zuvor noch nie bei freilebenden Tieren gemacht hatte. Ich gab der Kangaroo-Mami ein Stück von meinem Croissant. Sehr vorsichtig knabberte sie es mir aus der Hand, was meine Finger zu schätzen wussten. 3 Minuten später viel mir ihre seltsame Körperhaltung auf,  kurz darauf musste sie sich übergeben. Oh je. Eukalyptus Blätter und französische Teigwaren vertragen sich wohl nicht miteinander. Damit ich nicht noch weiteren Tier-Mamis in der Welt Schaden zufüge, versprach ich die „Bitte nicht füttern!“-Schilder in Zukunft wieder ernst zu nehmen. Ehrenwort!

Kurzinfo Australien

(meine Tour)
Reisezeit März
Temperaturskala Nacht 20 bis 10 Grad,
Tag 15-30 Grad
Reisedauer 1 Woche Tasmanien, 3 Wochen für die Ostküste (sind zu wenig!)
Verlauf Tasmanien + Melbourne bis Cairns
Empfehlung Great Barrier Reef, Tasmanien
Preisniveau moderat
Hostel = ca.8 -14 EUR
Internet = 0,50 – 1 EUR (so billig wie nirgends!)
Mietwagen = ab 13 EUR pro Tag (Langzeitmiete)
Reiselandwertung

Reiselinks
Great Barrier Reef
60 Great Short Walks of Tasmania

Australien – G’Day Mate!

Shadow Lake

Australien – G'Day Mate!

Tasmanien und Fraser Island – zwei Inseln, die man bei einem Australienbesuch unbedingt auf der Liste haben sollte. Wild, ursprünglich und zum Teil menschenleer habe ich beide Inseln kennengelernt.

Strand auf Tasmanien„G’day“ wie man Down Under sagt. Mein erster Stopp in Australien war Tasmanien, das über unglaublich schöne Strände verfügt. Hier habe ich mir einen Mietwagen für eine Woche ausgeliehen. Später bin ich mit dem Bus die australischen Ostküste hochgefahren. An touristischen Sehenswürdigkeiten hat die Ostküste wahrlich einiges zu bieten. Wie Perlen an einer Kette finden sie sich hier aufgereiht.

See, Mount Cradle NP3.500 Kilometer – das ist in etwa die Strecke zwischen zwischen Melbourne und Cairns. In den 3 Wochen, die ich mit dem Bus von Stadt zu Stadt gefahren bin, habe ich gerade mal einen Bruchteil von dem gesehen, was Australien (OZ) zu bieten hat. Lediglich von Tasmanien kann ich nun halbwegs behaupten: die Insel kenne ich.

Tasmanien – vielleicht schöner als Hawaii

WasserfallVor dem Abflug wusste ich nicht einmal, dass es zu Australien gehört. Jetzt weiß ich, dass ich lieber nochmal hierhin fliegen würde als nach Hawaii. Die Geschmäcker sind verschieden, ich weiß, aber hier die Gründe für meine Einschätzung. Die Strände auf „Tassie“ sind bei weitem größer, zahlreicher und schöner. Die Landschaft ist ursprünglicher, mindestens genauso abwechslungsreich und berauscht einen mit dem omnipräsenten Duft von Eukalyptusbäumen. Außerdem ist es wesentlich preiswerter hier. Der Preis für einen Mietwagen liegt bei umgerechnet 130 EUR für eine Woche.

Streckenverlauf – Australien

Natur pur

Ein Viertel der gesamten Insel sind sogenanntes „World Heritage Area“, also eine besonders schützenswerte Landschaft. Jeder Punkt der Insel ist mit einem Auto bequem an einem Tag erreichbar. Hobart, mit rund 210.000 Einwohnern die Provinzhauptstadt, ist Australiens 2.älteste Stadt. Ihre Geschichte begann 1803 als Sträflingskolonie. Strafversetzt fühlte ich mich allerdings nicht, sondern genau am rechten Fleck.

Cradle Mountain National Park

Mount CradleMeiner Meinung nach gibt es zwei echte Höhepunkte auf Tasmanien:

1. Der Cradle Mountain National Park: eignet sich für Wanderungen von 1 – 10 Tagen. Die 6-stündige Tour hinauf auf den Gipfel von Mt. Cradle gehört zu den schönsten Tageswanderungen, die ich je gemacht habe und sollte in keinem Programm fehlen.

2. Der zweite Lichtblick ist die komplette Ostküste Tasmaniens. Hier reiht sich ein Traumstrand an den nächsten und überall findet man ein nettes Plätzchen, um sein Zelt aufzuschlagen. Wenn man als einziger auf einem 10 km langen und 500 m breiten Sandstrand steht, hat man das Gefühl, tiefer ein- und ausatmen zu können als je zuvor. Vielleicht sollte man an dieser Stelle auch einmal erwähnen, dass die Wassertemperaturen mit 10 – 14 Grad Celsius nicht besonders zum Baden einladen. Die Schönheit und Unberührtheit der Landschaft gleicht dies aus.

Die Ostküste Australiens

Nach der Campingtour auf Tassie ging es über Melbourne, Sydney und Brisbane die Ostküste hinauf. Die Städte in Kurzfassung:

MelbourneMelbourne: eine 3 Millionen Stadt, 17.00 Uhr machen alle Läden dicht!, ich war kurz vor dem Formel Eins Grand Prix hier und das einzige Thema war eben „Formel Eins“. Begeistert war ich einzig von einem Besuch in der Concert Hall, wo ich eine sagenhafte Aufführung von Beethoven’s 9te der hiesigen Philharmoniker erleben durfte.(„Freude schöner Götterfunken“) 200 Musiker incl. Chor machten einen riesen Radau!

Sydney OperSydney: Regen bei 28 Grad Celsius ergibt was? Richtig! Eine ziemlich schwüles Wetterchen. So richtig konnte mich deshalb die Weltmetropole nicht für sich gewinnen. Tut mir leid, wenn ich Euch nicht mehr über Sydney sagen kann, als dass der Hafen, der Botanische Garten und natürlich die berühmte Oper sehr nett anzusehen sind. Ich hatte in Sydney ein alten Schulfreund besucht, der vor einigen Jahren hierhin ausgewandert ist. Gemeinsam mit Frank stürzte ich mich ins Nachtleben rund um Bondi Beach.

Brisbane, South Bank ParklandsBrisbane: Die Stadt überrascht mit einem sehr angenehmen Klima und mit einem Strand mitten in der City, genannt „South Bank Parklands“. Das ehemalige Expogelände wurde komplett in einen Erholungspark umgestaltet und ist Brisbanes beste Adresse, um dem hektischen Treiben für ein paar Stunden zu entkommen. Einige Stunden lässt es sich in der Lagune des Brisbane Rivers bestens aushalten. Nach ein paar Tagen der Entspannung, die tatsächlich auch gesundheitlich bedingt gewesen sind – in Brisbane hatte ich mir (dank zu schwerem Rucksack?) einen Hexenschuss eingefangen –, ging es mit neuer Energie weiter, um Museen, Theater und Restaurants der 160.000 m² großen Anlage zu erkunden.

Fraser Island – Die größte Sandinsel der Welt

Fraser IslandNach so vielen Städten war Abwechslung angesagt. Auf dem Programm stand nun eine 3-tägige „Safari-Tour“ auf Fraser Island. Die Insel ist nur mit Geländewagen befahrbar und kann von sich behaupten, die größte Sandinsel der Welt zu sein. Aus der Vielzahl an Angeboten habe ich mich für eine „Self-driving Camping-Tour“ entschieden. Die 7-köpfige Gruppe war international besetzt und die Stimmung untereinander war prächtig. Den Wagen bis unters Dach mit Lebensmitteln und Ausrüstung vollgepackt ging es dann nach einer Einweisung durch den Veranstalter kreuz und quer über die Insel. „Self driving“ heißt, man fährt und navigiert selbst. Eine gewisse Teamfähigkeit ist hier also gefragt. Wanderwege laden dazu ein, den Wagen mal stehen zu lassen, um sich ein Bad in einem der kristallklaren Süßwasser Seen zu genehmigen.

Der eigentliche Reiz allerdings liegt darin, das anspruchsvolle sandige Gelände mit dem 4-Rad getriebenen Jeep zu meistern. Natürlich sind wir das ein oder andere mal stecken geblieben. Es geht jedes mal ein Stoßgebet gen Himmel, wenn man das Durchdrehen der Reifen spürt. Aber mit vereinten Kräften – Einer fährt, Einige sitzen auf der Motorhaube, der Rest schiebt – sind wir jedoch stets ohne eigene Hilfe freigekommen, was nicht jede Gruppe von sich behaupten kann. So eine Tour sollte auf keinen Fall bei einem OZ-Besuch fehlen, wie ich finde. Es macht einen Heidenspaß. Aufpassen muss man hier lediglich auf wild herum streuende Dingos, die sich nachts bis ins Camp trauen.

Neuseeland (3)

Tongariro

Neuseeland (3)

Abenteuer ohne Ende. In dem Land, in dem das Bungy-Jumping erfunden wurde, kommt keine Langeweile auf.

MietwagenErwähnen muss man einfach die schier unendlichen Freizeit-Angebote und -Möglichkeiten. Queenstown ist die ungekrönte Königin in Sachen Outdoor-Spaß. Dazu gehören: Whalewatching (45 Euro), Bungy-Jumping (70 Euro), Whitwater Rafting -Sleding (80 Euro), Skydiving (110 Euro), Mountainflying (115 Euro) etc.. Die Liste kann man endlos fortführen. Als Weltreisender teilt man sich das Geld freilich gut ein, weswegen ich bezüglich dieser Angebote leider nichts zu berichten habe. Langweilige kam bei mir deswegen in Neuseeland allerdings nicht auf!

TongariroGerade die letzten Tage hier in Neuseeland waren besonders schön, vor allem deshalb, weil ich die Zeit mit sehr netten Leuten verbracht habe. Queenstown, Milford Sound, Dunedin und Christchurch sind meine letzten Etappen gewesen. Ein „MUSS“ für alle, die nach Dunedin kommen, ist die „Otago Peninsula“, wo es Pinguine und Albatrosse zu bestaunen gibt. Schon allein deswegen lohnt sich der Tagesausflug zu dieser schönen Buchten.

TongariroIn Christchurch schließlich, (Neuseelands zweitgrößter Stadt) gab es ein gratis Open-Air Konzert. „Candelight Opera“ hieß das. Sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten ging also meine Reise durch Neuseeland hier zu Ende. Viele wunderbares Erlebnisse nahm ich von hier mit.

Noch eine Geschichte zum Schluss dieser Etappe:

Es gibt diesen Kit-Kat-Werbe-Spot, indem 2 Typen in einem Pick-Up Wagen sitzen und auf der Strasse von hunderten von Schafen umzingelt sind. Der eine fängt an zu singen: „Countryroad… take me home“ von John Denver worauf die Schafe dann das Weite suchen.

Genau so eine Situation ist mir in Neuseeland auch passiert, nur saß ich dabei auf der Ladefläche eines Pick-Ups. Das Auto war umgeben von einer riesigen Herde Schafe. Ich erinnerte mich an den Spot und holte tief Luft und sang: „Countryroooaaad…“. Nichts geschah. Die Schafe haben mich einfach ignoriert. Tja, ich schätze das gibts nur in der Welt der Werbung. Die Realität sah so aus, dass wir einfach abwarten mussten, bis die gesamte Herde an uns vorbei gezogen war. So war das.

Kurzinfo Neuseeland

(meine Tour)
Reisezeit Mitte Januar – Ende Februar
Temperaturskala Nacht 15-5 Grad, Tag 15-27 Grad
Reisedauer 6 1/2 Wochen, selbst in 3 oder 4 Monaten kann man nicht alles sehen
Verlauf Nordinsel > Auckland > Bay os Islands > Tongario > Südinsel > Arthurs Pass > Milford Sound > Christchurch
Empfehlung Tongario National Park, Paraglidingkurs in Wanaka, Keas beobachten!
Preisniveau moderat
hostel = ca. 10 -15 EUR
Packung Toastbrot = 1-2 EUR
Mietwagen = ab 13 EUR pro Tag (Langzeitmiete)
Reiselandwertung

Reiselinks
Ein weiterer Neuseeland-Reisebericht von mir: Das schönste Ende der Welt / Neuseeland Reisebericht
Tongariro National Park

Neuseeland (2)

Bay-of-Islands

Neuseeland (2)

Per Anhalter durch Neuseeland – eine wunderbare Art, das Land, seine Natur und seine Menschen kennen zu lernen.

RotoruaAls ich von der Bay of Islands wieder Richtung Süden gestartet bin, traf ich unterwegs Tobi und Sarah, die auf ihrem Heimweg nach Auckland gewesen sind. Eigentlich wollte ich an diesem Tag so schnell wie möglich durch Auckland durch fahren, 300 km weiter Richtung Rotorua im Süden. Sie kamen gerade vom Strand und als ich ihnen erzählte, dass ich mir die thermischen Quellen und die Geysire dort anschauen wollte, sagten sie: „Hey, wir fahren dich dort hin und kommen mit!“ Dann sind wir am Nachmittag zu dritt dort hin gefahren und haben uns gemeinsam die Gegend angeschaut. Ihre beiden Hunde waren immer mit dabei. Genau dass ist es, was ich beim Reisen so schätze. Das Spontane, das Unvorhersehbare und die Flexibilität. Wer trampt, kennt derlei Geschichten sicherlich.

Wandern im Tongariro Nationalpark

TongariroDer Tongariro Nationalpark – meine nächste Etappe könnte man als „Island in kompakter Form“ bezeichnen. Die 4-tägige Wanderung (Nothern Circuit) dort gehört zu den schönsten, die ich bis jetzt gemacht habe. Der sogenannte „Tongariro Crossing“ ist Neuseelands populärste und spektakulärste Tageswanderung und war ein Teil meiner Rundwanderung.

TongariroDiese Tageswanderung ist einfach unglaublich populär, sodass hier ziemlich viele Menschen unterwegs sind. Nicht wenige von ihnen tragen Jeans, einige sogar Flip-Flops, was man kaum als geeignetes Schuhwerk in dieser Gegend bezeichnen darf. Abseits der Trampelpfade hat man jedoch genug Raum, um ein Fleckchen für sich zu finden. Es gibt zahlreiche Hütten im Park, die man in Form eines Rundwegs ansteuern kann. Basislager und Ausgangsort, bevor man den Nationalpark betritt, ist Turangi. Hier haben sich mittlerweile einige Hostels auf die Touristenströme eingerichtet.

Von Wellington auf die Südinsel

schafeVon Neuseelands Hauptstadt Wellington bin ich dann per Schiff auf die Südinsel über gesetzt. Die Fahrt mit dem Schiff ist eine schöne Abwechslung. Auch für die Südinsel hatte ich mir einige Wandertouren zurechtgelegt, die ich machen wollte. Erst bin ich wieder einmal über die Dörfer gezogen und war unter anderem in Kaikoura. Der Name bedeutet aus dem Maori übersetzt „Hummer essen“, denn genau diesen gibt es zahlreich hier.

Seelöwen bei KaikouraGeplant war, hier eigentlich mit Delphinen zu schwimmen, was einige Anbieter in ihrem Programm haben, oder auf Whalewatching zu gehen. Für beides ist Kaikoura über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist, doch als ich den Preis für die 2-stündigen Touren gesehen habe, habe ich es dann doch sein lassen. 45 EUR kostete der Spaß. Ein Alternativprogramm musste her. Die Seelöwenkolonie, die ich dann bei einer Tageswanderung gesehen habe, war „gratis“ und trotzdem schön, oder gerade deshalb. Bis auf 2 Meter kommt man an die Kolosse heran, auch wenn diese durch ihre rülpsartigen Laute einen wissen lassen, dass man eher unbeliebt bei ihnen ist und tunlichst Abstand halten möge.

Begegnungen mit den Keas am Arthurs Pass

Ein weiteres wahrhaft animalisches Erlebnis hatte ich dann im Arthurs Pass National Park (180 Grad-Panorama-Bild). Der Höhepunkt bei der 4-tägigen Wanderung in dem Park war der Aufenthalt in der entlegenen Berghütte namens „Barker Hut“ auf 1.550 m. Nicht nur die Gletscher, die ringsherum von den Bergen herabhingen und die Tatsache, dass ich der einzige Wanderer in dieser Hütte seit 2 Wochen war, machten diesen Abend zu einem besonderen, unvergesslichen Erlebnis, sondern vor allem wegen der in Neuseeland berühmt berüchtigten Keas, einer Papagaienart, die zu dritt auf dem Dach meiner Ankunft erwarteten.

Ein Kea knabbert am SchuhKeas sind zwar nicht so farbenprächtig, wie ihre Artgenossen im tropischen Regenwald, aber in Sachen Spieltrieb sind sie die Könige. Ich saß vielleicht 2 Minuten auf dem Boden, bis der erste der Banditen damit anfing, an meinen Schnürsenkeln zu zerren, während er AUF meinem Schuh stand! Es handelte sich wohlgemerkt um frei lebende Vögel.

KeasDann kamen auch schon seine Kameraden und probierten einen Happen von meinen Schuhsohlen zu ergattern. Ich war umzingelt! Das Spiel hätte ewig so weiter gehen können. Auf einem Stock, den ich in die Luft hielt, sind sie draufgesprungen und machten zirkusreife Nummern. Nichts ist vor ihnen sicher. Autofahrer hassen sie, da sie sämtliche Fensterdichtungen binnen Minuten in Luft auflösen können. Ich hatte jedoch einen Heidenspaß an den Viechern und bewundere sie dafür, dass sie den halben Tag mit Spielen verbringen. Mir ist kein anderes Tier bekannt, dass derart neugierig seine Umwelt erkundet.

ParaglidingIn Wanaka habe ich dann das Fliegen per Paraglide-Schirm gelernt. Die Gegend ist optimal für diesen Sport und schon vor meiner Ankunft hatte ich mir Infos besorgt. Ich bin schließlich eine Woche geblieben und konnte schon am 4. Tag zusammen mit anderen von einem 750 m hohen Berg starten. Es war einmalig. Ein Linkskurve machen, sich mit dem ganzen Körper auf die linke Seite verlagern und 300 m unter sich die Bäume und das Gras sehen. Wahnsinn!!!

Neuseeland – Land der langen weißen Wolke

Lake Wanaka

Neuseeland – Land der langen weißen Wolke

Das Land der Keas und Kiwis. Urwaldlandschaften, alpine Bergregionen, Vulkane, kilometerlange Strände und einsame Inseln, auf denen man zum Robinson Cruso wird. Das ist das Neuseeland, wie ich es kennengelernt habe.

Ein Flug mit der Zeitmaschine

Ich kann immer noch nicht verstehen, wie mir auf dem Flug von Hawaii nach Neuseeland der gesamte Sonntag abhanden gekommen ist, aber so war es! Auch die Einsicht, dass zwischen den beiden Inseln die Datumsgrenze verläuft, änderte nichts daran, dass ich ziemlich baff war. Reisen, auf denen man die Datumsgrenze passiert, sind schon kurios. Auch wenn meine Zimmerreservierung in Auckland aus oben genannten Gründen mittlerweile verstrichen gewesen ist, bekam ich ein Bett in einem sehr zentral gelegenen Hostel.

Auckland

Auckland Klasse Stadt, kann ich nur sagen. Die meisten interessanten Punkte erreicht man bequem mit dem gut ausgebauten Bussystem. Unter anderem kann ich den Besuch im „Kelly Tarltons Underwater World & Antarctic Encounter“ empfehlen. Hier wandelt man in einem 110 Meter langen Unterwassertunnel aus Plexiglas, der bereits 1985 fertiggestellt wurde, quasi dem Prototyp für derartige Konstruktionen in der ganzen Welt. Riesige Mantarochen gleiten direkt über einen hinweg und die Haie mustern einen mit ihren kalten Knopfaugen von allen Seiten. Außerdem befindet sich hier 6 Meter unter der Erde eine Kolonie Kaiserpinguine, der man so nah kommt, wie wohl nur selten.

Es gibt unzählige Cafés und Pubs, in denen stets ein paar Engländer anzutreffen sind. Man trifft sie überall in der Stadt. Viele Arbeiten hier für ein paar Monate (working visa) oder sind ebenfalls mit dem Rucksack unterwegs, Die Neuseeländer sind einfach unglaublich freundlich. Der Busfahrer, der jeden einzeln begrüßt mit:„Hello, how are you today?“ oder die Verkäufer, die ehrlich von einem wissen will, was man so den Tag getrieben hat, solche Menschen gibt es hier. Wie gesagt, klasse Stadt. Die meisten Neuseeland-Urlauber fahren von hier aus Richtung Süden. Ich wollte mich davon überzeugen, dass auch der Norden schön ist und versuchte per Anhalter mein Glück.

Bay of Islands – Ein Traum für Segler und Paddeler

Bay-of-IslandsIn der Bay of Islands war ich 5 Tage mit einem Seekajak unterwegs (Kostenpunkt: ca. 20 EUR pro Tag). Captain Cook persönlich hat diese Gegend so getauft. Er war 1769 der erste Europäer, der hier Neuseeland betreten hat. In seiner Fahrrille also paddelte ich von Bucht zu Bucht und konnte sehen, dass diese Strände mindestens genauso schön sind, wie die auf Hawaii. Manchmal war ich nass wie ein Schwamm, als ich mich aus dem Kajak pellte und die ersten Schritte auf einer Insel machte. Robinson Cruso feeling pur!

Ich habe zum ersten mal in meinem Leben gefischt, mit Erfolg! Einfach die Schnur samt Hacken über Bord werfen, gerade dort, wo Möwen dicht über dem Wasser fliegen  – und schon zappelt nach ein paar Minuten ein Fisch am Hacken. Außerdem standen Krebse und leckere Muscheln auf der Speisekarte, die ich gesammelt hatte. Ist es nicht viel unnatürlicher 500 Gramm Gehacktes, das abgepackt in Zellophan und Styropor in einer Kühltruhe liegt zu essen, als Krebse am Strand zu jagen? Eigentlich schon. Nach ein paar Tagen hier draußen kommt einem das jedenfalls so vor.

Bay of Islands, StrandlagerDiese Tage waren die völlige Entspannung für mich. Auch wenn meine Oberarme da vielleicht anderer Meinung gewesen sein mögen. Nach soviel Meeresluft jedoch war ein Sauerstoffwechsel notwendig und wie könnte es anders sein, es ging wieder einmal in eine Landschaft, die vulkanische Aktivitäten aufzuweisen hat. Aber dazu gleich mehr.

Streckenverlauf – Neuseeland

Hundertwasser und die Maoris

hundertwasserNach meinem Seeabenteuer in der Bay of Islands bin ich per Anhalter von Ort zu Ort getrampt und habe dabei ein paar nette Erlebnisse gehabt. Ein kleiner Eindruck: In einem Nest namens Kawakawa hat mich jemand gegenüber einer öffentlichen Toilette rausgelassen. Allerdings nicht, weil ich mal dringend musste, sondern weil dieses Gebäude von Friedensreich Hundertwasser, dem verstorbenen österreichischen Allroundgenie, geschaffen wurde. Es ist, wie all seine Werke, einzigartig. Also wenn Ihr mal auf Neuseelands Nordinsel unterwegs seid und mal dringend müsst, dann schnell hier hin!

TongariroEin paar Stunden später hat mich ein alter Maori-Herr mitgenommen und wie sich herausgestellt hat betreute er gerade den Bau eines „Wakas“. Ein Waka ist ein Kriegskanu. Es wird aus einem einzigen uralten Kauri Baum geschnitzt. Noch viel beeindruckender als es in einem Museum zu sehen ist es dieses Riesenteil in einer Werkstatt vor Augen zu haben. An dem Ort, an dem es entsteht. 30 Männer können darin sitzen und der Bau wird mit traditionellen Werkzeugen hergestellt, wie sie schon vor 500 Jahren benutzt wurden. Ich bekam eine kleine Werkstattführung und ein paar Maori-Weisheiten des alten Mannes mit auf den weiteren Weg.

Ausrüstung für Outdoor-Reisen

Outdoor Ausrüstung

Ausrüstung für Outdoor-Reisen

campz

campz.de, der Outdoor- und Adventure-Shop, hier findet man alles was man für eine gute Outdoor-Tour benötigt. Rucksäcke in jeder Größe und für jede Anforderung, Schlafsäcke, daunengefüllt oder mit Kunstfaser, Zelte, angefangen beim Tarp über gewichtssparende 1-Personen-Zelte bis hin zu Familien- und Gruppenzelte und vieles mehr. Campz führt nahezu alle namhaften Outdoor-Marken unter anderem The North Face, Mammut oder Salewa. Hier findet jeder etwas passendes. Outdoor-Freunde aus der Schweiz und aus Österreich finden den Onlineshop unter campz.ch bzw campz.at.

Was ist wichtig in Bezug auf die Ausrüstung auf Outdoor-Reisen?

The-North-Face-Terra-65Komfortable Kleidung und eine zuverlässige Ausrüstung sind mir persönlich sehr wichtig. Wenn ich noch einmal auf eine Weltreise ginge, dann würde ich mir mehr Zeit für das Zusammenstellen der Ausrüstung nehmen. Mein 75l-Rucksack wog während der Reise gut 25 Kilo. Wenn dann auch noch Lebensmittel und eine Flasche Wasser hinzukamen (in einem kleinen Rucksack, der vor dem Bauch getragen wird), summierte sich das Reisegepäck auf 30 Kilo. Das Herumtragen solch einer Last ist kein Vergnügen. Ich würde das nicht noch einmal machen und kann jedem nur empfehlen, viel Wert auf eine leichte Ausrüstung zu legen.

Zelt

Es muss ja nicht die highend „Ultra light Trekking“-Ausrüstung sein, aber viel mehr als 2 Kilo muss zum Beispiel ein Solozelt auch nicht wiegen! Soll ein Zelt überhaupt mit? Diese Frage beantwortet jeder für sich selbst. Ich bin gerne in der Natur und genieße es, draußen zu schlafen, also musste ein Zelt mit. Das Tunnelzelt, das ich anfangs dabei hatte, hielt nicht lange. Das Innenzelt schimmelte recht schnell. In diesem Fall ist die Einwandkonstruktion zwar gewichtstechnisch vorteilhaft, in Bezug auf die Verträglichkeit von Feuchtigkeit war sie jedoch zu anfällig. Mein Tipp wäre entweder ein selbsttragendes Kuppelzelt oder ein geodätisch geformtes Zelt, gerade wenn man vor hat, in windigen Regionen (Patagonien, Küsten) zu zelten.
trangia sturmkocher

Outdoor-Küche

Als „Outdoor-Küche“ hat sich bei mir der Trangia-Sturmkocher bewährt. Das Ding ist unkapputbar. Den dazu gehörigen Spiritus gibts nahezu überall in der Welt und mehr als den Kocher und einen Topf wird eigentlich nicht benötigt. Stech- Ventil- oder Gewindekartuschen gibt es hingegen nicht überall.

Schlafsack

Auch die Wahl des Schlafsacks will gut überlegt sein und hängt davon ab, welche Länder man zu welcher Jahreszeit bereist. In der Regel sollte ein Daunenschlafsack gute Dienste leisten. Ich schätze das sehr geringe Packmaß und die Wärmeleistung von Daunen und würde daher die Empfehlung aussprechen, einen solchen Daunenschlafsack zu nehmen.

Schuhe

Mammut Teton GTXKlingt herrlich altmodisch aber Schuhe läuft man natürlich vor einer Tour ein und nicht währenddessen. Wer 20 Kilo und mehr auf dem Rücken hat, legt viel Wert auf gutes Schuhmaterial, zumindest sollte er. Während der Weltreise habe ich feste, knöchelhohe Wanderschuhe sowie Outdoor-Sandalen dabei gehabt. Bei den Wanderschuhen sollte man darauf achten, dass der Innenbereich mit einem schnell trocknenden Material ausgearbeitet ist. Es gibt Modelle, die im Bereich um den Knöchel auch innen Leder verwenden, was meiner Ansicht nach Murks ist. Solche Schuhe trocknen einfach schlechter, als Modelle mit textilen Materialien im Innenbereich. Außen hingegen ist Leder wunderbar. Ich denke, etwas in Richtung der Teton GTX von Mammut ist eine gute Entscheidung für eine lange Tour.

Technik

Auch wenn ich die Zeit in der Natur gerne dazu nutze, um mir eine Auszeit von all der Technik zu nehmen, so will ich doch auf einige Geräte nicht verzichten. Wichtig ist vor allem das Handy, damit ich in einer Notsituation Hilfe holen kann und natürlich, um den Kontakt zu den Liebsten zu halten. Man hat zwar mit Sicherheit nicht überall Empfang, aber dennoch ist ein Handy unverzichtbar. Auch ein GPS-System im Gepäck kann hilfreich sein, insbesondere wenn ausgiebige Outdoor-Touren geplant sind. Anders als beim Handy/Smartphone halten die Batterien bzw. hält der Akku eines GPS-Gerätes meist über viele Tage, zum Teil sogar über Wochen. Ebenso kann ein Notebook nützlich sein, z.B. um Bilder auszulagern oder zum Bloggen. Dieses sollte aber unbedingt klein und leicht sein. Da auf einer Weltreise schnell etwas passieren kann, sollte man sich vielleicht ein kompaktes Notebook gebraucht kaufen und nicht sein eigentliches Gerät mit auf Reise nehmen. Anbieter wie ITSCO bieten günstige Geräte an. Und natürlich habe ich meine Kamera dabei, um meine Reisen in Bildern festzuhalten. Das Gesamtgewicht der Ausrüstung im Auge haltend würde ich eher eine kleine, möglichst universelle Kompaktkamera empfehlen – keine schwere Spiegelreflexkamera und auch kein Stativ.

Hawai’i (2)

honolulu

Hawai'i (2)

Opfergaben am KraterrandAuch der Rest des Nationalparks ist einzigartig. An einigen Vulkankegeln oder Erdspalten sieht man Opfergaben, wie Früchte oder Blumen, die von den Hawaiianern der Göttin „Pele“ erbracht werden. Sie ist Schöpferin und Zerstörerin zugleich.

FloraAn einem Tag bin ich mit Leuten auf den höchsten Vulkan Hawaii’s den Mauna Kea gefahren. 4016 Meter ist dieser Gipfel hoch und auf der Spitze sind mehr als zehn Observatorien versammelt. Die Luft ist kristallklar und so dünn, dass einem nach ein paar Schritten schwindelig wird. Die Wolken sind so weit unten, dass man das Gefühl hat man säße in einem Flugzeug.

Flora und Fauna – einfach traumhaft

Die Vegetation ist hier so üppig und abwechslungsreich – ein Fest für jeden Hobbygärtner. All‘ die ganzen Pflanzen, die man vielleicht mal in einem Gartencenter gesehen hat, wachsen hier,  nicht nur in Parks, sondern selbst am Straßenrand. An jeder Ecke sprießt und gedeiht es und überall mischt sich ein Hauch Meeresluft in den Duft der Pflanzen und Blüten. Auch wenn durch den Tourismus viele neue Pflanzen „eingeschleppt“ werden – 90% aller Pflanzen sind endemisch. Dies ist ein Indiz für das sehr hohe Alter dieser Inselgruppe und die lange Zeitperiode, während der sich die Pflanzen weitestgehend isoliert entwickeln konnten.

ObservatoriumAnsonsten kann ich nur empfehlen, sich auf Hawaii eine Schnorchelausrüstung zuzulegen. Dies ist die preiswerteste Variante, die farbenprächtigen Fische und die Korallen zu entdecken. In jedem kleinen Ort gibt es Läden, in denen man für 30 Dollar eine Brille samt Flossen bekommt. Selbst Meeresschildkröten hab ich auf diese Weise gesehen. Unter Wasser kommt man ihnen beim Schnorcheln schon einmal auf wenige Meter nah. Ist schon klasse, wenn man einfach so vor sich hin paddelt und völlig unerwartet taucht vor oder unten einem so ein Tier auf.

Kurzinfo Hawai’i

(meine Tour)
Reisezeit Ende Dezember – Anfang Januar
Temperaturskala Nacht 15 Grad,
Tag 22-27 Grad
Reisedauer 2 Wochen, ausreichend Zeit um sich zwei Inseln anzuschauen
Verlauf Volcanoes National Park, ausreichend Budget einplanen!
Empfehlung Torres del Paine, Pucon, Isla Magdalena (Pinguinkolonie)
Preisniveau sehr hoch
Hostel = ca.25 – 35 $
Packung Toastbrot =3-4 $
Nutella-Glas = 6,75 $
Leihwagen eine Woche = ca. 290 $
Reiselandwertung

Chile & Argentinien (3) – Patagonien und Feuerland

Torres del Paine

Chile & Argentinien (3) – Patagonien und Feuerland

Torres del Paine Nationalpark

Torres del PaineTorres del Paine – Diese drei Worte waren schon mindestens ein Jahr vor Beginn der Weltreise in meinem Kopf. Ebenso wie „Yellowstone“ oder „Grand Canyon“ für die USA stehen, ist dieser Park das Aushängeschild für Outdoor & Adventure in Chile. Der Unterschied ist nur: im Torres-Park gibt es kaum „Kurz-aus-dem-Auto-steig-Touris“, dafür aber eine unvergleichlich-spektakuläre Landschaft, die unbedingt erwandert werden will. Südamerika, wie es schöner, zum Teil aber auch rauer nicht sein kann.

6-tägige Wanderung durch Torres del Paine

Torres Del PaineDen Rucksack auf das Nötigste reduziert und mit Verpflegung für mind. 6 Tage ausgestattet ging es von Puerto Natales die letzten 120 km  hinein in den Park. Ich hatte mir Kartenmaterial besorgt und wollte bestimmte Wanderwege gehen, immer vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Insgesamt bin ich in den 6 Tagen ca. 80 km gelaufen und habe eine fantastische Sicht auf die einzigartige Bergwelt und den Grey Gletscher genossen aber genauso kann ich von viel Regen und Schnee in höheren Lagen berichten. Die zum Teil widrigen Wetterbedingen ist es zu verdanken, dass ich die „Cuernos des Paine“ – das markante Wahrzeichen des Parks – nur vom Fuß des Bergmassivs bestaunen konnte. Ein Aufstieg zu Camp Italiano oder gar zum Camp Britanico wäre ein zu großer Kraftakt gewesen. Es ist gut, seine Grenzen zu kennen. Die Wanderung soll ja auch Spaß machen.

In jedem Fall ist im Park warme Kleidung angesagt, zu jeder Jahreszeit! Mit unter habe ich mich doch stark an meine Bundeswehrzeit erinnert gefühlt. Nasse Füße, an denen ich mir Blasen gelaufen hatte und ein ständig knurrender Magen. All das ist in dem Moment vergessen, in dem man freien Blick auf die bis zu 3.200 m hohen, schneebedeckten Gipfel und auf die zahlreichen Gletscher und tiefblauen Seen genießt.

Grey GletscherUnweigerlich kam mir an einer Stelle, früh am Morgen, Beethoven`s Neunte in den Sinn. Einfach majestätisch. Und dieser Wind hier! Keine steife Nordseebrise kann es mit diesem omnipräsenten, sturmartigen Naturspektakel aufnehmen. Ein Wunder, dass mein Zelt überlebt hat. In dem Sturm flatterte es derart laut, dass das Einschlafen schwer fiel. Auf diesen Wind sollte man sich einstellen, wer in dem Park mit dem Zelt unterwegs ist.

Das Wetter ändert sich hier binnen Minuten. Was man von den Alpen her kennt, bekommt hier unten im Süden eine noch einmal bedeutendere Dimension. Eben noch spaziert man gemütlich im Sonnenschein und macht ein paar Fotos und 5 Minuten später wird man von einem gewaltigen Sturmsystem gejagt. Diese Erfahrungen in der Natur, die bizarre Bergkulisse und die schönen Begegnungen unter Gleichgesinnten schreien jedenfalls nach mehr. Irgendwann werde ich einmal hierher zurückkehren (müssen). Ein Ort, der mich gefangen nahm. In den letzten Jahren wurde der Park sukzessive ausgebaut, ich hoffe, dass sein ursprünglicher, wilder Charakter dadurch nicht verloren geht, sodass noch viele Tausend Wanderer die Schönheit der rauen Natur, in der Pumas und Kondore zu hause sind, erleben können.

Punta Arenas

Punta ArenasIn Punta Arenas habe ich schließlich die Magellan Straße erreicht. Hier ist also Fernando de Magallanes im Jahre 1520 vorbei geschippert. Diese Stadt liegt auf dem 53. Breitengrad (südlich) und ist trotz seiner Abgelegenheit überraschend modern und westlich geprägt. Die beiden Städte Punta Arenas und Ushuaia beanspruchen beide für sich, die südlichste Stadt der Welt zu sein, wobei das mit knapp 120.000 Einwohnern doppelt so große Punta Arenas die Haltung vertritt, Ushuaia sei eigentlich keine Stadt/Großstadt. Wie dem auch sei – beide Städte sind sehenswert. Per Schiff machte ich in Punta Arenas einen Ausflug auf die Isla Magdalena. Durchlöchert wie ein Schweizer Käse wird dieses sogenannte „Natur Monument“ von sage und schreibe 50.000 Exemplaren der Magellan-Pinguine bewohnt, die ihre kleinen Höhlen in den Boden graben.

Isla MagdalenaLeider war der Aufenthalt auf der Insel auf nur 1 Stunde begrenzt, was eine eingehende Beobachtung unmöglich machte. So musste ich mich mit ein paar schönen Fotos von einer einzigartigen Tierwelt begnügen. Wenn man die lustig watschelnden kleinen Gesellen so anschaut und die Kulisse auf sich wirken lässt, realisiert man, dass dies keine Fernsehdokumentation über einen fernen Ort ist, sondern sich dies in diesem Moment vor den eigenen Augen abspielt – National Geographics live. Die Insel sollte man sich nicht entgehen lassen.

Ushuaia – Feuerland

Am 21. Dezember bin ich schließlich exakt zur Sommersonnenwende in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt eingetroffen. Schön, wenn der Zufall Reiseführer spielen darf. Nun war ich also in Feuerland und leider hatte ich nicht mehr als 2 Tage im Gepäck, denn der nächste Flugtermin stand schon fest. Hier rächt sich also meine Trödelei. Na ja, nicht wirklich, jeder Tag war gut angelegt.

UshuaiaUshuaia ist umgeben von Bergen und der wichtigste Hafen für alle Schiffe, die ins ewige Eis aufbrechen. Mit einem Seemann habe ich kurz gesprochen. Als er das Ziel für die 2-wöchige Reise aussprach – ANTARCTICA -, wäre ich nur zu gerne mit an Board gewesen. Ich hatte geholfen, die Leinen zu lösen und dann hörte ich das dröhnende Tuten, das von den umliegenden Bergen zurückgeworfen wurde. In Gedanken bin ich mitgefahren. Ushuaia ist sicherlich gut für einen mehrtägigen Aufenthalt. Die Landschaft sieht jedenfalls sehr einladend aus. Gerne hätte ich die umliegenden Berge erkundet.

Weihnachten verbrachte ich in Buenos Aires. Völlig unangemessen waren hier über 30 Grad und die Stadt brodelte in ihren Autoabgasen vor sich hin. Die Unterschiede zwischen dem südlichen Patagonien und dieser heißen Metropole sind schon enorm. Sorry, wenn ich an dieser Stelle keine Tipps in Sachen Sightseeing geben kann. Bei derlei Außentemperaturen hatte ich mir meist ein schattiges Plätzchen in einem der Parks gesucht.

Es ist, als ob ich ein Land voller Freunde zurückgelassen habe, vor allem was Chile betrifft. Gibt es etwas Schöneres, das man von einer Reise sagen kann? Genau diese Begegnungen mit den Menschen sind in meinen Berichten oftmals zu kurz gekommen, aber ich kann versichern, sie wiegen genau so schwer, wie die ausgiebigen Wanderungen in der ursprünglichen und einzigartigen Landschaft Patagoniens. All die anderen Rucksacktouristen aus den verschiedenen Ländern, die Aufgeschlossenheit der Chilenen, all das wird ein wenig Zeit brauchen, um sich in meinem Kopf zu setzen.

Kurzinfo Chile

(meine Tour)
Reisezeit Ende Oktober – Ende Dezember
Temperaturskala Nachts 20 bis -5 Grad,
Tag 5-28 Grad
Reisedauer 2 Monate, genug für meine Tour
Verlauf Santiago > Richtung Süden entlang der Anden > nach Feuerland, Ushuaia
Empfehlung Torres del Paine, Pucon, Isla Magdalena (Pinguinkolonie)
Preisniveau niedrig
Unterkunft = ca.3-8 EUR
Internet 1 Std. = 2 EUR
1l bier = 1,5 EUR
Eintrittsgebühr Torres del Paine = 28 EUR (Stand 2013)
Reiselandwertung

Reiselinks

Kurzinfo Argentinien

(meine Tour)
Reisezeit Mitte November – Ende Dezember
Temperaturskala Nachts 20 bis -5 Grad,
Tag 5-28 Grad
Reisedauer 2 Monate, genug für meine Tour
Verlauf Santiago > Richtung Süden entlang der Anden > nach Feuerland, Ushuaia
Empfehlung Perito Moreno, Ushuaia
Preisniveau hoch
Hostel = ca.15 – 25 Dollar (New York mind. doppelt soviel!)
Cheesburger = 49 Cent
1 Gallone Sprit = 1,30 – 1,80 Dollar
Reiselandwertung