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Hawai’i

Hawaii

Hawai'i

Ankunft im Paradies. Die Titelmelodie von „Magnum“ im Ohr gehts im Mietwagen auf Entdeckungstour. Flip-Flops, Surfer, Wellen, Lava und Japaner – wohin das Auge schaut.

PalmenDer Flug respektive die Flüge von Buenos Aires über New York und Los Angeles nach Honolulu haben satte 45 Stunden in Anspruch genommen – wahrlich eine Odyssee,  die an meinen Kräften zehrte. Statt von HulaHula-Schönheiten, die mit ihren Hüften wippen und einem einen Blumenkranz überreichen, wurde ich von der Nachricht empfangen, dass nun die Reservierung in dem Hostel gestrichen worden ist. Nun gut. Der Ärger hielt sich in Grenzen, als ich nach einem halben Tag Wartezeit am Strand dann doch noch ein Bett in dem ausgebuchten Haus bekam.

Die perfekte Welle

Banyan TreeEs sollte aber doch noch entspannter zugehen. Erst einmal habe ich natürlich die nahegelegenen Strände erkundet, wovon der „Waimea Beach“ DAS absolute Mekka für Surfer in der Welt darstellt. Hier werden Surfer-Träume wahr und wer sich hier draußen auf die Wellen wagt, zählt zu den Besten, denn die Wellen an Ohaus North Shore gehören in den Wintermonaten zu den höchsten überhaupt.

Oahu ist übrigens die Insel, auf der man via internationalem Flug ankommt. Hier befindet sich auch Honolulu. Hawaii oder „Big Island“, nach der die gesamte Inselgruppe benannt ist, ist eine weitere Insel. Die beste Möglichkeit, Oahu zu erkunden, ist die mittels „Circle Bus“, der die Insel – der Name ist Programm – umrundet. Theoretisch kommt man für 1 Dollar also einmal ganz herum, praktisch bedeutet das allerdings 2,5 Stunden Fahrtzeit auf bretterharten Sitzen sowie ca. 50-60 Stopps. Den ein oder anderen Zwischenstopp sollte man also einplanen.

Die Höhepunkte von Oahu

Blick vom „Diamond Head“

  • Honolulu, tolle Metropole, supersauber und multikulturell (mit einer Dominanz japanischer Touristen)
  • Diamond Head, ein Vulkankegel von dem man eine fantastische Aussicht auf Downtown Honolulu hat.
  • Hanauma Bay, Schnorcheln in einzigartiger Kulisse und toller Unterwasserfauna. Wer diese Bucht nicht gesehen hat, hat Hawaii nicht gesehen!
  • Der Volcanoes National Park

LavastromAuf „Big Island“ habe ich mir einen Mietwagen gegönnt, denn nur damit kommt man an die wirklich interessanten Stellen, die vom öffentlichen Nahverkehr nicht angesteuert werden. Ebenso wie Oahu kann man auch Hawaii komplett umrunden. Die Preise für Mietwagen sind schon heftig, gleiches kann man von anderen Dingen sagen. Beim Besuch eines Supermarktes leert sich das Globetrotter-Portemonnaie schneller als einem lieb ist.

Volcanoes Nationalpark

LavaAuf dieser Insel sollte nun einer meiner Reiseträume war werden. Im „Volcanoes National Park“ kann man folgenden Prozess beobachten: Viele hundert Grad heiße Lava bahnt sich ihren Weg vom Erdinneren durch die Oberfläche bevor es wenige Meter weiter in den Ozean fließt. Einem rot leuchtenden Wasserfall gleich ergießt sich der Strom aus Lava in den Fluten und lässt eine riesige Dampfwolke entstehen. Ich bin diesem Spektakel bis auf 20 Meter nah gekommen, was durchaus mit gewissen Risiken verbunden ist.

Die Lava ist dermaßen heiß, dass man sie schon aus 10 Metern Entfernung spürt und wenn man 4 Meter vor einem kleinem Strom steht, läuft einem der Schweiß die Stirn und den Rücken runter. Unfassbar diese Hitze, diese Energie. Natürlich muss man auch höllisch aufpassen, wohin man seinen Fuß setzt.

Verantwortlich für die Lava ist der Kilauea, einer der aktivsten Vulkane der Erde. Seit Jahrzehnten gibt er auf seiner Südseite Lava von sich, die schließlich direkt in den Pazifischen Ozean fließt. Dabei überrollt die Lava gerne schon einmal eine Straße oder was ihr sonst so in den Weg kommt. Feuer und Wasser, die Elemente, die die Erde schufen. Wohl nirgendwo treffen sie so dramatisch aufeinander wie hier.