Besteigung des Ätna

61 Kommentare zu “Besteigung des Ätna”

  1. Hallo Achim, kannst du uns einen kleinen Veranstalter empfehlen von Catania aus (wir haben keinen Mietwagen) Wir fliegen Ende September Anfang Oktober nach Catania.Vielen Dank!
    Viele Grüße Anne

    1. Hallo Anne,

      da ich auf Reisen in der Regel individuell/unabhängig unterwegs bin, kann ich Dir leider keinen Veranstalter empfehlen. Müsste selbst recherchieren. Such mal auf GoogleMaps – dort gibt es zu jedem Anbieter zahlreiche Rezensionen.
      Ich wünsch Euch eine schöne Tour!

      Viele Grüße
      Achim

  2. Moin,

    wir haben auch vor den Etna ohne Führer hoch zu laufen. Haben allerdings noch ein bisschen „Respekt“ davor und überlegen ob das so klug ist… Ist es denn sicher alleine hochzugehen wenn man fit ist?

  3. Moin Zusammen,

    hier kurz meine Erfahrungen mit der Besteigung des Ätna. In zwei Teilen (von Süden – nicht erfolgreich und von Nord – mit Erfolg)

    16.10. – Start vom Süden:
    7:40 Uhr bei der Seilbahn los gelaufen und nach 9 Uhr am Torre Filosofo angekommen. Kurz vor mir ist eine Gruppe mit Guide per Auto angekommen. Hinter der Absperrung hat der mich dann angehalten und mehrfach mit Polizei gedroht. Habe dann abgebrochen. War 10:40 Uhr wieder unten bei der Seilbahn.

    17.10. – Start vom Norden:
    Los ging es hier: 37°47’50.9″N 15°02’08.6″E
    https://goo.gl/maps/iSGpPxrdkQ9Xw6gR7

    Parken für den ganzen Tag kostet 3 €. Weg ist bis 3000 m einfach machbar. Danach geht es über Geröll direkt zu dem Krater rauf. Habe mit wenigen Pausen und ca. 10 Min Aufenthalt am Krater 5 Stunden Hin und zurück gebraucht. Außer mir war noch ein Pärchen unterwegs. Ansonsten ist auf der Nordseite nichts los. Warscheinlichkeit jemanden in die Arme zu laufen, der einen wieder runter schickt meiner Meinung nach bedeutent geringer als von der Südseite.

    Habe das ohne Stöcker erwandert. Ich halte mich für sehr sportlich und einen passionierten Wanderer.

    Vll hilft das wem

    1. Hallo!
      Sehr guter und informeller Bericht (vielen Dank dafür!), genau dass was ich gesucht habe, denn immer wieder liest man auf Seiten dass man nicht ohne Führer auf den Gipfel steigen kann/darf, was bei mir dann letztendlich eher für Verwirrung sorgte!

      Der Kommentar von Anon hat mir dann auch noch sehr geholfen und noch dazu war er nur ein paar Tage alt! 🙂
      Aufgrund seines Berichtes habe ich die Südseite komplett gemieden und bin sie gar nicht erst angesteuert!
      Meines Erachtens war dass genau die richtige Entscheidung, denn auf der Nordseite war an dem Tag (ich bin am 29.10.2019 aufgestiegen) von irgendwelchen Führern weit und breit keine Spur! 🙂

      Vom Parkplatz aus bin ich morgens um 8:30 Uhr gestartet. Außer mir (und den in dem Moment noch geschlossenen Souvenir-Shops) traf ich nur auf eine französische Familie, die sich bereit machte. Ich startete vor ihnen und sah sie danach nicht mehr. 😉
      Ein (schweizer) Pärchen was schon vor mir loszog holte ich auf dem Weg ein. Diese erzählten mir von einer vorherigen Tour mit einer Vulkanologin, die ihnen außer viel informativem Wissen auch erzählte, dass jeder Vulkanologe, aufgrund von der Aktivität des Vulkans im Moment von einer Besteigung des Gipfels abraten würde!
      Aha,….

      Leider verabschiedeten sich die Schweizer irgendwann von mir und ich setzte meinen Weg alleine fort.
      Im Vergleich zum Teide, den ich schon 2 Mal bestiegen habe, ist ein aktiver Vulkan doch um einiges beeindruckender! 😉
      Und je mehr ich mich dem Gipfel näherte, umso furchteinflössender waren auch die monströsen (teils sehr dunklen) Gaswolken, die der Ätna fortwährend/nonstop ausstieß!
      Aufgrund dieser Tatsache (die Einschätzung dazu fiel mir recht schwer) und dem Umstand dass ich ja nur noch alleine war, brach ich, aufgrund meines Bauchgefühls, dann schweren Herzens leider auf knapp 3100m (N 37° 45.308 E 14° 59.103) ab und kehrte wieder um. 🙁
      Letzten Endes ist nichts passiert (zumindest nichts von dem ich weiß! 😉 ) und wahrscheinlich wäre auch mir nichts zugestoßen, aber so wie ich es in einem Logeintrag schrieb „Letztendlich ist es immer noch ein Vulkan und man kann nie wissen, bzw. sich sicher sein ob nicht doch etwas geschieht…“!
      Und ja, ich bereue es natürlich immer noch und werde mich wahrscheinlich noch sehr lange über meine Entscheidung ärgern! 😉
      Muss ich wohl doch nochmal wiederkommen! 🙂

      Viele Grüße aus Hessen

      Alex

      1. Besten Dank Alex, für Deinen Tourbericht zur Besteigung über die Südseite! 200 Meter unterhalb des Gipfels kehrtmachen, ist, auch wenn es Dir sicherlich schwer gefallen ist, in Anbetracht der aktuellen Situation die richtige Entscheidung gewesen.
        Sieht so aus, als müsstest Du noch einmal nach Sizilien 😉

  4. Hallo,
    danke für den interessanten Bericht. Meine Frage: Sollte es nicht eine Option sein, früh sehr zeitig aufzubrechen, um dem Konflikt mit den Guides zu umgehen? Also im ersten Dämmerlicht den Parkplatz am Refugio Sapienza erreichen, zügig los laufen und somit noch bevor der ganze Betrieb losgeht, den Torre Del Filosofo hinter sich lassen. Man ist dann quasi schon oben, bevor einen jemand maßregeln kann. Oder ist da schon früh morgens Personal unterwegs?

    1. Mmh ja, ein echtes „guide free“-Zeitfenster kann man nicht benennen. Es gibt „Morning Tours“, die gegen 7:30 Uhr starten (mit 4×4-Fahrzeugen ab Sapienza), Touren, die zwei Stunden später oder gegen mittag starten und auch „Sunset Tours“, die am Nachmittag/Abend losgehen. Dass heißt, man müsste schon gegen 7:30 Uhr oben am Torre Del Filosofo Wendebereich/Parkplatz sein, um, zumindest beim Aufstieg, keinen Guide anzutreffen.

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