Schlagwort-Archive: Island

Videos

Dyrhólaey

Fahren auf der Ringstraße Nr.1

Godafoss Wasserfall

Gulfoss Wasserfall

Geothermalgebiet am Vulkan Krafla

Fumarole im Námafjall Geothermalgebiet

Schafe auf der Piste F 586

Shutter Island

Wunderschöne Aufnahmen von Island / produziert von Team Nine

Shutter Ísland from Team Nine on Vimeo.

Best of

Berghütte | Eystri-Hagafellsjoekull

Berghütte Eystri-Hagafellsjoekull

Almannagjá | Þingvellir

Almannagjá Þingvellir

Skogarfoss

Skogarfoss

Viti | Krafla

Viti Krafla

Goðafoss

Godafoss

Freibad | Myvatn

Freibad Myvatn

Geothermal-Kraftwerk | Blaue Lagune

Geothermal-Kraftwerk

Nordlichter | Sæberg

Nordlichter

 

Landstraße | Reykjanes

Landstraße Reykjanes

Hverarönd | Námafjall

Hverarönd Námafjall

Südosten

Island Südosten

Anders als etwa auf der Halbinsel Reykjanes, ist im Südosten Islands der kalte Hauch des Vatnajökulls, der größten Eismasse Europas, allgegenwärtig. Der Vatnajökull prägt das Gesicht dieser Region, in der sich Gletscherzungen seit tausenden von Jahren ihren Weg bis fast ans Meer bahnen, was auf diesen Breitengraden tatsächlich einzigartig ist. Und natürlich wurde und wird der Südosten von Vulkanen geprägt, wie etwa den Laki-Kratern, die zuletzt Ende des 18. Jahrhunderts ausbrachen.

  • Jökulsarlon

    Jökulsárlón

    Jökulsárlón ist mit 248 Metern der tiefste See Islands. Ständig nachschiebende Eismassen, die bis auf den Grund des Sees reichen, haben den See ausgegraben und in seiner Tiefe erweitert. Die Gletscherlagune ist ein echtes Highlight, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

  • Skaftafell

    Skaftafell

    Mein persönliches Highlight in Island: der Skaftafell Nationalpark. Der direkte Kontrast von bläulich schimmernden Gletscherzungen zum satten Grün von Almen und Wäldern, die Island auch einmal von einer ganz andere, ja fast lieblichen Seite zeigen, verleiht diesem Ort eine Anziehungskraft, der man sich nur sehr schwer entziehen kann.

  • Lakagigar

    Lakagigar

    Ein mit Allradantrieb ausgestatteter Wagen, in meinem Fall war es ein Hyundai Tuscon, ist keinesfalls ein Garant dafür, Lakagigar zu erreichen. Um die F 206 komplett zu meistern, braucht es eines Fahrzeugs, mit dem man auch tiefere Gewässer durchqueren kann.

Preise in Island

Preise in Island

Bei der Planung einer Reise sind Preisbeispiele sicherlich ganz hilfreich. Ich habe einmal einige Preise während meiner Island-Tour notiert, die vielleicht ganz grob einen Eindruck vom Preisgefüge vermitteln, das man in Island erwarten kann. Klar ist, Island ist bei weitem nicht mehr so teuer, wie noch Ende der Neunziger.

Ich kann mich erinnern, dass ich bei meinem ersten Aufenthalt im August 1999 für ein Bier in einer Kneipe umgerechnet 8,50 Euro auf den Tisch gelegt habe. Mittlerweile kann man auch das Nachtleben in Reykjavik genießen, ohne im Bankrott zu enden, wie es dem gesamten Land im Crash vom Oktober 2008 fast ereilt wäre.

Das Preisniveau Islands ist nach wie vor nicht gerade niedrig, Reisen sind jedoch erschwinglich geworden. Das Zelten auf einem Zeltplatz ist sogar mit umgerechnet 7 Euro pro Zelt und Nacht richtig günstig. Ein guter Anlaufpunkt für Preise und Lebenshaltungskosten weltweit ist übrigens das Portal eardex.com.

Preise in Island / Preisbeispiele

Unterkunft Skaftafell Zeltplatz = pro Zelt 950 ISK / Duschen 6 x 50 ISK
Guesthouse Hraunbrún, Myvatn, Bett im 4-Bettzimmer = 3.000 ISK
Hotel Reynihlid, Myvatn, Einzelzimmer = 14.700 ISK, Doppelzimmer = 21.700 ISK
Jugendherberge Sæbar, Doppelzimmer= 7.800 ISK
Lebensmittel Donut 180 ISK
Berliner 185 ISK
Käse-Schinken Croissant 225 ISK
Milch Liter / 149 ISK
Cola 0,5 l / 230 ISK
Packung Schokokekse 139 ISK
Auto Mietwagen 4×4 ab ca. 80.000 ISK pro Woche (Foto meines Mietwagens)
Benzin 236 ISK je Liter
Sonstiges 2 Tauchgänge Silfra = 26.990 ISK
Stand: 09/2011

So viel hat meine Islandtour gekostet

Flug 277 Euro (Germanwings)
Mietwagen 520 Euro (Hyundai Tucson 2.7)
Benzinkosten ca. 450 Euro (bei 2.500 gefahrenen Kilometern)
Lebensmittel ca. 200 Euro
Zeltplätze/Unterkunft 75 Euro
Extras 2 Tauchgänge Silfra = 165 Euro
Gesamt: ca. 1.687 Euro

Reiseroute

7 Tage sind ein enges Zeitfenster, sofern man sich vorgenommen hat, die Insel komplett zu umrunden und dabei auch die ein oder andere Wanderung mitzunehmen. Aber es geht, etwas Planung im Vorfeld vorausgesetzt. Während meiner Tour bin ich etwas mehr als 2.500 km mit dem Wagen gefahren. Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich gut über die Ringstraße ansteuern. Vor allem an der Südküste reiht sich ein Highlight an das nächste.

Wer ein Auto mietet, sollte sich unbedingt überlegen, ob er nicht 200 Euro mehr investieren möchte, denn mit einem geländetauglichen Wagen erreicht man nicht nur schwer zugängliche Landstriche, sondern fährt auf Schotterpisten, die es durchaus auch auf einigen Abschnitten der Ringstraße gibt, einfach sicherer (siehe Auto im Straßengraben). Hier der konkrete Verlauf meiner Reise:

Reiseverlauf / Die Stationen der Reise

04. September Ankunft 23:50 Uhr
Übernachtung: Zeltplatz Alex Guesthouse
05. September Einkaufen, Blue Lagoon, Kleifarvatn, Thingvellir
Übernachtung: Reykjavik Zeltplatz
06. September Tauchen Silfra, Geysir, Gulfoss, Eystri-Hagafellsjökull
Übernachtung: Berghütte Eystri-Hagafellsjökull
07. September Fahrt entlang der Südküste, Seljalandsfoss, Skogafoss, Dyrholaey, Abstecher Lakagigar (Furten!)
Übernachtung: Skaftafell Zeltplatz
08. September Große Wanderung Skaftafell (06.30 Uhr – 14.00 Uhr), Jökulsarlon
Übernachtung: Zelten (wild)
09. September Wanderung Hvítuhnjúkur, Fahrt nach Myvatn
Übernachtung: Myvatn Blockhaus
10. September Wandern in der Krafla-Region, Namaskard, Viti
Übernachtung: Myvatn Jugenherberge Sæberg
11. September Sneafellsnes, Stykusholmur, Sneafellsjökull, Kurzabstecher Reykjavik, Rückgabe Mietwagen
12. September Abflug 0:35 Uhr

Nordosten

Nordosten Island

Der Nordosten Islands, so rau und spröde er sich zuweilen gibt, bietet einzigartige Landschaften und beeindruckende Naturschauspiele. Mit dem Dettifoss, den ich auf dieser Tour allerdings auslassen musste, hat der Nordosten den wasserreichsten Wasserfall Europas. Größter Touristenmagnet ist die Myvatn-Region inklusive Krafla-Vulkansystem, das von je her und auch heute noch die Landschaft prägt und sie immer wieder aufs neue verändert.

Akureyri, von der Hauptstadt Reykjavik in gut 6–7 Stunden erreichbar, ist mit rund 18.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes. Ansonsten ist die eh schon dünne Bevölkerungsdichte Islands im Nordosten besonders niedrig, was gleichzeitig bedeutet, dass man beim Reisen mit dem Auto respektive Mietwagen die Tankanzeige nicht aus den Augen verlieren sollte, will man nicht auf den Straßen im Hochland liegen bleiben, denn auf der 175 Kilometer langen Strecke zwischen Egilsstadir ganz im Osten und Myvatn gibt es keine Tankstelle. Entspannter reist, wer einen zusätzlichen Benzinkanister im Kofferraum dabei hat. Ich hätte ihn mir auf meiner Island-Tour jedenfalls gewünscht!

  • Námafjall

    Námafjall

    Das Hochtemperaturgebiet Hverarönd am Fuße des Vulkans Námafjall zählt zu den bekanntesten seiner Art in Island. Fumarole, Solfatare und Schlammlöcher überziehen das Gebiet, in dem es, wie üblich in solchen Fällen, zwar übel nach Schwefelgasen riecht, dessen olfaktorischen „Reize“ jedoch um ein vielfaches von den visuellen überdeckt wird.

  • Krafla

    Krafla

    Die Myvatn-Region wäre ohne Krafla unvollständig. Die Kontraste zwischen vogelreicher Seenlandschaft und wüstenähnlichem, durch Lavaausbrüche zerklüfftetem Terrain sind groß. Genau das macht diese Gegend so faszinierend.

  • Mývatn

    Mývatn

    Der Südwesten Islands zählt zu den am meisten bereisten Regionen, und das kommt nicht von ungefähr. Nicht nur die Hauptstadt Reykjavik sowie die Reykjanes-Halbinsel liegen hier, auch zahlreiche Publikumsmagneten befinden sich in dieser Gegend.

  • Hvituhnjukur

    Hvítuhnjúkur

    Eine etwa 3-stündige Wanderung durch bunte Liparitberge an der Ostküste. In der von Schuttbergen geprägten Bergwelt ist gewiss, dass man beim Wandern mehr Schafe trifft als Menschen.

Island-Tour

Island Tour – 7 Tage im September

Als ich 1999 das erste Mal Island bereiste, seinerzeit war dies die erste Station meiner Weltreise, hatte ich mir fest vorgenommen, Island mit seinen einzigartigen Landschaften noch einmal zu besuchen. Nach 12 Jahren ist es dann endlich soweit gewesen. Mit einem geländetauglichen Mietwagen reiste ich Anfang September für 7 Tage durch Island und habe in dieser kurzen Zeit vielleicht sogar mehr Eindrücke gesammelt, als während meines ersten, gut 3-wöchigen Aufenthalts. Hier ist mein Reisebericht.

Was kostet ein Mietwagen bzw. ein Geländewagen? Schafft man es in einer Woche die Insel zu umrunden? Wieviel Zeit sollte man generell mitbringen? Wie sind nach dem großen Crash von 2009 die Preise in Island? Kommt man in Island auch ohne Isländisch zu recht? All dieses Fragen werden in diesem Reisebericht beantwortet.

Während der Tour bin ich zudem viel gewandert, durch archaisch schöne, wild schroffe Landschaften, die das Wesen dieser Insel ausmachen, etwa wie der Nationalpark Skaftafell, die Halbinsel Snæfellsnes, das Mývatn-Gebiet oder auch die nach vom Vulkanausbruch geprägte Gegend rund um Krafla. Auch davon soll berichtet werden. Es sind Landschaften, in denen Trolle und Fehen zuhause sind, so will es die nordische Mythologie. In knapp 350 Fotografien wird Islands einzigartige Natur vorgestellt. Dabei stellen die Aufnahmen nicht selten die Sehgewohnheiten auf die Probe, so bizarr und faszinierend sind die Impressionen.

Wer fragen hat, kann sie gerne mittels Kommentar auf der jeweiligen Seite stellen. Und nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern durch diesen Reisebericht!

  • Reykjanes

    Reykjanes

    Der Zipfel im äußersten Südwesten hört auf die Bezeichnung Reykjanes, was soviel wie „Rauchspitze“ bedeutet. Hier befindet sich die Hauptstadt Islands, Reykjavik sowie der internationale Flughafen Keflavik.

  • Südwesten

    Südwesten

    Der Südwesten Islands zählt zu den am meisten bereisten Regionen, und das kommt nicht von ungefähr. Nicht nur die Hauptstadt Reykjavik sowie die Reykjanes-Halbinsel liegen hier, auch zahlreiche Publikumsmagneten befinden sich in dieser Gegend.

  • Westen

    Westen

    Von der nördlich von Reykjavik gelegenen Snæfellsnes-Halbinsel heißt es, sie sei Island in Miniaturformat, womit ihre landschaftlichen Schönheiten zum Ausdruck gebracht werden soll. Eine Umrundung ist ebenso empfehlenswert wie die Überquerung des Snæfellsjökull mit dem Geländewagen.

  • Nordosten

    Nordosten

    Der Nordosten Islands, so rau und spröde er sich zuweilen gibt, bietet einzigartige Landschaften und beeindruckende Naturschauspiele. Größter Touristenmagnet ist die Myvatn-Region inklusive Krafla-Vulkansystem, das von je her und auch heute noch die Landschaft prägt und sie immer wieder aufs neue verändert.

  • Südosten

    Südosten

    Vielleicht die reizvollste Gegend Islands. Schroffe Küsten, Eisberge und Gletscher, aber auch üppiges Grün findet sich hier. Der National Park Skaftafell sollte eigentlich bei keinem Islandbesuch fehlen, denn er sorgt mit seiner traumhaften Bergkulisse für bleibende Erinnerungen.

  • Reiseplanung Infos

    Planung & Infos

    Praktische Infos, die bei der Planung der eigenen Reise vielleicht nützlich sind. Auf einer Karte ist die Reiseroute aufgeführt, die ich während meines Island-Aufenthalts genommen habe. Auch einige Preise werden aufgeführt, sodass man ein Gefühl für das Preisniveau in Island bekommt, um drauf hin Reisekosten zu kalkulieren.

  • Mietwagen in Island

    Mietwagen in Island

    Mittlerweile gibt es Mietwagenfirmen in Island wie Sand am Meer und Reisende haben eine große Auswahl lokal ansässiger Anbieter. Doch das Angebot allein hilft meist noch nicht weiter bei der Frage nach dem passenden Mietwagen sowie den erhältlichen Versicherungen. Es gibt ein paar Dinge, die zu beachten sind, wenn ihr Island auf eigene Faust bereist.

  • Best of Fotos

    Best of Fotos

    Die schönsten visuellen Eindrücke von Island während meiner einwöchigen Rundreise.