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Lakagigar

Lakagigar

Die F 206, wie die Piste zu den Laki-Kratern (Lakagigar) heißt, erfordert ein Fahrzeug mit 4-Rad-Antreib. Und vor allem ist ein Wagen mit einer ordentlichen Bodenfreiheit gefragt, denn auf der Strecke sind mehrere, zum Teil bis zu 50 Zentimeter tiefe Furten zu durchqueren. Mit einem „normalen“ Geländefahrzeug kommt man nicht besonders weit. Auf der Karte ist die Furt eingezeichnet, die ich mangels zu geringer Bodenfreiheit meines Mietwagens, einem Tuscon der Marke Hyundai, nicht passieren konnte beziehungsweise nicht wollte.

Wer vermeiden will, in einem der Flüsse beim Furten stecken zu bleiben, sollte sich im Vorfeld nach Spezialfahrzeugen erkundigen, die das Furten auch in tiefen Gewässern gestatten. Auch wenn der Besuch der Laki-Krater fest auf meinem Besuchsprogramm stand, war in meinem Fall nach Durchschreiten des Flusses zu Fuß klar, nicht nur, dass das Wasser …schkalt war, sondern auch, dass ich dieses Ziel nicht erreichen werde. Insofern gibt die folgende Bilderstrecke einen Eindruck davon, was einen im September auf dieser Strecke erwartet und worauf man sich einstellen kann, will man die Laki-Krater erreichen.

Eystri-Hagafellsjökull

Eystri-Hagafellsjökull

Der Eystri-Hagafellsjökull ist über die Schotterpiste F335 zu erreichen, die von der 35, 10 Kilometer nördlich des Gulfoss abzweigt. Für die Piste ist ein Geländewagen sehr zu empfehlen. Die Auf der Karte eingezeichnete Furt war Anfang September (2011) wasserfrei und daher problemlos zu queren. Nach gut 30-minütiger Fahrt durch öde, wüstenähnliche Landschaft erreicht man das vom Schmelzwasser des Langjökull ausgespülte Tal, das den Ausgangspunkt für eine etwa 30 minütige Wanderung hinauf auf eine Anhöhe darstellt, von der aus man den Eystri-Hagafellsjökull sowie den vorgelagerten See Hagavatn sehen kann.

Am Taleingang befindet sich eine kleine Berghütte, die vom isländischen Wanderverein „Ferðafélag Íslands“ betrieben wird und die mir als Nachtlager diente. Der Blick von einem der umliegenden Berge auf das Tal ist vor allem zum Sonnenuntergang besonders schön. Aber sicherlich muss man eine gewisse Vorliebe für raue Gegenden mitbringen, um diesen Eindruck zu teilen.