Skaftafell

Mein persönliches Highlight in Island ist der Skaftafell Nationalpark, dessen Bergkulisse einem schier den Atem raubt. Der direkte Kontrast von bläulich schimmernden Gletscherzungen zum satten Grün von Almen und Wäldern, die Island auch einmal von einer ganz andere, ja fast lieblichen Seite zeigen, verleiht diesem Ort eine Anziehungskraft, der man sich nur sehr schwer entziehen kann.

In Skaftafell sind die Alpen ganz nah. Zumindest entsteht dieser Eindruck beim Anblick der Berge. Am besten lässt sich Skaftafell im Rahmen einer Tageswanderung erkunden. Im Rohter Wanderführer „Island“ ist diese und viele andere Wanderungen ausführlich dokumentiert. Ein Pfad führt vom Zeltplatz aus hinauf zum Gipfel des 1.126 Meter hohen Kristinartindar.

7-8 Stunden sollte man für diese Rundtour einplanen, die reichlich lohnenswerte Ausblicke bietet, etwa den hinüber zum Svínafellsjökull, wo 2013 Dreharbeiten zum Film Interstellar stattfanden.  Verpassen darf man auf keinen Fall die Abzweigung zum Svartifoss, der wunderbar in die grüne Landschaft eingebettet ist.

2 Kommentare zu “Skaftafell”

  1. Hallo,

    kann man Island auch ohne Auto im November bereisen, z.B. wandern oder per Fahrrad?
    Gibt es Öffis?
    Der Südosten erscheint mir landschaftlich schön zu sein, im November sicherlich auch schneebedeckt normalerweise?
    Möchte zelten, ist das ratsam?

    Antworten
    • Busse verkehren in den Wintermonaten deutlich weniger häufig. Der Süden kann in einigen Regionen im Süden weite Strecken des Winters schneefrei sein. Aber mit dem Rad würde ich mich dann dort nicht bewegen wollen, um größere Strecken zu bewältigen. Beste Option fürs individuelle und sichere Reisen im Winter ist nach meiner Einschätzung ein PKW mit 4WD.

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