Seelöwenkolonie bei Kaikoura
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Schwierigkeitsgrad
Dauer
Anstieg
Art
Anmerkung
Beginn / Ende
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sehr leicht
3-4 Std.
50Hm
Rundwanderung um eine felsige Halbinsel
Bitte Abstand zu den Tieren wahren!
Im Ort auf Höhe YHA-Hostel
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Die offizielle YHA-Jugendherberge in Kaikoura ist die erste Wahl, was Übernachtungen angeht. Vom Gesellschaftsraum und der Küche kann man direkt auf's Meer schauen. Wirklich eine sehr schöne und ruhige Lage. Genauso aber kann ich das Haus von "Tony" empfehlen. Es liegt ebenfalls an der "Esplanade" und ist leicht nach hinten versetzt. Ein Schild auf dem Bürgersteig zeigt an, ob noch ein Zimmer frei ist. Tony ist ein sehr lieber Gastgeber und mit 50$ pro Nacht für ein Doppelzimmer im Souterrain ist die Unterkunft eine klasse und preisgünstige Alternative.
Die Wanderung beginnt auf Höhe der YHA-Herberge. Man geht entweder gemütlich am Strand entlang oder man folgt der Straße, die weiter Richtung Halbinsel verläuft. An einem Restaurant und einigen Wohnhäusern vorbei gelangt man in eine Bucht, in der die Boote wieder in Stand gesetzt werden. Auch diese kann man auf dem Strand entlang gehen. Nach ca. 30 Minuten erreicht man den Parkplatz, auf dem einige Camper die Nacht über verbringen. Die meisten, die hier parken gehen kurz über die Steine zum Wasser in der Hoffnung dort Seelöwen zu sehen. Da der Andrang an Schnappschussjäger hier allerdings vergleichsweise groß ist sieht man kein einziges Tier. Also steigen alle wieder ein und fahren weiter. Aber genau hier beginnt erst die Wanderung zur Kolonie!
Die Strände, der Buchten sind sehr steinig. Wenn man aber langsam geht kommt man auch sehr gut in Sandalen voran. In einer Bucht liefern die Schafe inmitten der felsigen Wände ein schönes Fotomotiv. Aber wegen der Schafe ist man ja nicht hierher gekommen, also geht's weiter.
Genau an der Stelle, an der die Felsen die interessantesten Formen annehmen und einen kleinen Durchbruch bilden liegen sie. Bei unserem Aufenthalt haben wir ca. 50 ausgewachsene Seelöwen gesehen. Da sie im Normalfall einfach faul in der Sonne rumliegen, muss man manchmal aufpassen, dass man vor lauter Begeisterung nicht einen übersieht. An dieser Stelle wäre es schön, wenn es "Geruchsinternetseiten" gäbe. Ich befürchte allerdings dann würde wohl kaum jemand weiterlesen, denn die ganze Bucht roch sehr stark nach - sagen wir es wie es ist - Pisse. Der Gestank ist teilweise echt penetrant. Auf den Felsen kann man sehr gut die Liegeplätze der Tiere erkennen. Die Stellen sind aufgrund der Abreibung ihres Felles braun gefärbt. Bevor man einen Seelöwen gesehen hat, riecht man ihn!
Die riesigen Tiere sind wirklich dankbare Fotomodels. Etwas behäbig aber fotogen. Man sollte einen gewissen Abstand einhalten, um sie nicht zu bedrängen. Dann haben beide Seiten etwas davon. Man bekommt ein schönes Motiv und die Tiere haben ihre Ruhe.
Die Kolonie markiert die südliche Spitze der Halbinsel. Eine große Bucht wird noch einmal auf felsigem Untergrund durchwandert. Man verlässt schließlich den Strand und passiert einige Gebäude auf der westlichen Seite der Halbinsel bis ein Wanderweg rechts ab wieder zurück Richtung Kaikoura führt. Alternativ führt auch ein Weg kurz hinter der Kolonie wieder zurück zum Parkplatz. Dieser verläuft entlang der Felsenkante und liegt ca. 50 Meter weiter oben.
zur Wanderung „Tongariro Crossing“
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