Wellington"Windy Wellington" wird es auch genannt. Wer schon einmal mit dem Flugzeug in der Hauptstadt Neuseelands gelandet ist, weiß was ich meine und wird es ein zweites mal vermeiden wollen. Die nur 164.000 Einwohner zählende Stadt ist schön kompakt und das Tor zur Südinsel.
Da man nur bis zu 100km/h auf Neuseelands Autobahnen fahren darf, werden die 700 km von Auckland nach Wellington zur Tagesaufgabe. 9-10 Stunden müssen für diese Strecke eingeplant werden. Taupo bietet sich als Zwischenstopp an. Der Ort ist stark durch den Tourismus geprägt. Lake Taupo und der 45km entfernte Tongariro National Park machen den Taupo zum "Ausgangslager" für alle Outdoor-Anhänger. Auf Tongariro komme ich später noch zu sprechen.
Wer die Fähre von Wellington nach Picton nehmen möchte und von Auckland anreist hat mehrere Möglichkeiten. Da der Hafen bzw. die Terminals von Linx, Interislanders und Bluebridge zentrumsnah gelegen sind, kann man ein Zimmer in einem Hostel oder einem Hotel nehmen, um dann am nächsten morgen die Fähre zu nehmen. Wer ein Zelt dabei hat kann dies aber auch in dem 30km nördlich der Hauptstadt gelegenen Queen Elizabeth Park aufschlagen. Der Park hat zwar nur von 8.00 - 21.00 Uhr seine Tore geöffnet aber wenn man den Ranger am Eingang fragt, ob man eine Nacht zelten darf wird er freundlich aber bestimmt sagen: "Sure - but no open fire!" Der Strand ist schön, sanitäre Einrichtungen sind auch vorhanden und die Nacht kostet keinen Cent. Was will man mehr?
Wer viel Zeit vor der Abfahrt mitbringt, dem sei das "Te Papa" das größte Museum in Neuseeland ans Herz gelegt. Die gesamte Geschichte des Landes sowie alles Wissenswerte über die Flora und Fauna Neuseelands kann man hier in interaktiver Form erleben. Wer gerade einmal die Zeit für ein Frühstück mitbringt dem möchte ich Mr.Bun Cafe empfehlen (143 Manner Str., 100m gegenüber Te Papa). In gemütlichen Sesseln kann man mit Muffins, Pies, Cappuccino und O-Saft ganz enstspannt den Tag beginnen.
weiter nach Rotorua
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