Startseite
Lake Camp
Hilfreiche Links
Emirates


Stopover Dubai in 36 Stunden

Zimmernummer 704 - Der Transfer vom Flughafen ins Hotel Regal Plaza hat wunderbar funktioniert. Was das Hotel angeht, waren wir aufgrund einiger negativer Forenbeiträge im Internet auf eine mögliche Enttäuschung vorbereitet.

Burger King auf arabisch - Stopover DubaiDie Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen. Wir hatten Glück und bekamen in der obersten Etage ein ruhiges Zimmer mit Klimaanlage, Duschbad, TV und Bar. Ein Zimmer direkt über der Hausdiskothek "Bollywood" und die damit verbundenen schlaflosen Nächte, blieb uns erspart. Das Frühstück, das man mehr oder weniger im Eingang einnimmt, ist wirklich ok und hat alles, was man von einem 3Sterne Hotel verlangen kann. Dieser "Restaurantbereich" ist sicherlich nicht die gemütlichste Ecke aber bei den 2 Übernachtungen in diesem Hotel gibt es keinen Grund zur Beschwerde. Wer ins Netz will kann dies hier auch tun. 1 Stunde kostet umgerechnet 3 Euro. Die Hotelangestellten sind hilfsbereit und freundlich, wenn es auch nicht jeder von ihnen schafft die Lage des Hotels auf einem Stadtplan korrekt einzuzeichnen, was das Wiederfinden nicht gerade vereinfacht hat! Alle, die im Regal Plaza für zwei oder drei Nächte Station machen, würde ich also empfehlen ein Zimmer in den oberen Etagen zu nehmen.

Was die Stadt betrifft kann ich nicht allzu viel darüber sagen, da wir mit unserem Mietwagen in Richtung Oman bzw. Hatta unterwegs waren. Das Burj Al Arab sollte man sich aber nicht entgehen lassen. Vor allem auch, weil der frei zugängliche Strand neben dem Hotel einfach klasse ist. Wenn Ihr stadtauswärts auf der "Jumeria Road" fahrt nehmt einfach ca. 500m vor dem Hotel eine Abzweigung rechts zum Strand. Es ist wirklich unglaublich, wie ein so schöner, zentralgelegener Strand so leer sein kann. Wer noch keine Badehose an hat, zieht sie halt am Strand an. Die Ruhe und der Blick auf das Al Arab sind jedenfalls ein super Start in den Tag.

BerglandschaftWie schon angedeutet ging es weiter Richtung Hatta. Der Weg dorthin ist dank perfekter Autobahnen überhaupt kein Problem. Unterwegs sieht man einige hohe Sanddünen, die man per Quads(4-Rad-Minijeeps) erklimmen kann. Aber wer sich die Gegend um Hatta genauer Anschauen will sollte unbedingt eine gute Karte dabei haben. Wir sind die Pistenroute an den "Hatta Pools" vorbei Richtung Süden gefahren. Wenn schon nicht die Beschilderung zu überzeugen weiss, dann muss es unbedingt die Karte. Irgendwann kamen wir aber zu dem Punkt, an dem wir uns Fragen mussten: "Vertrauen wir der Karte oder den Aussagen der Einheimischen?" Wir haben die Karte dann in die Tonne getreten.  Kauft Euch jedenfalls keine "Reise Know How - Vereinigte Arabische Emirate - 1:470 000". Die Karte ist grottenschlecht. Alle kleinen und wichtigen(!) Verbindungen sind nicht eingezeichnet.

Die Gegend hier ist auf jeden Fall ein Ausflug wert. Im Kontrast zu den gläsernen Hochhausbauten gibt es hier eine schroffe aber farblich interessante Bergwelt  zu sehen. Mit dem Geländewagen, der hier unbedingt erforderlich ist, geht es mal durch steinige Wadis (Flußbett oder Bach) oder steil (20%) nach oben. Oasen laden zu einem Picknick ein und in den Läden an der Straße bekommt man Obst oder etwas zu trinken. Die ganze Tour (Dubai - Hatte - Piste nach Al Ayn - Dubai) ist locker in einem Tag zu bewältigen(420km).

Der Feierabendverkehr in Dubai ist nichts für Fahranfänger. Die Dubaier sind tendenziell eher huup-freundlich dafür aber blinkfaul. 2-3 mal haben wir kurz vor uns eine brenzliche Situation mitbekommen, jedenfalls, wenn man mit "mitteleuropäischen Maß" misst. Es hat nicht gekracht. Wahrscheinlich ist sowas hier alltäglich.

Nach 2 Nächten und einem ganzen Tag hier in Dubai geht es dann per Flugzeug weiter über Singapore und Brisbane nach Auckland.

Gerade, wenn man einen derart langen Flug vor sich hat, ist man für jede Abwechslung dankbar. Unser 36-Stunden-Stopover ist deshalb genau richtig gewesen und sehr zu empfehlen.

ab nach Auckland

top