West-Kanada im Indian Summer
Ein Reisebericht von Achim Schaffrinna
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Vancouver

Es gibt mehrere Youth Hostels in Vancouver. Zwei davon sind offizielle, eins befindet sich Downtown und eins etwas außerhalb am Jericho Beach. Letzteres ist sehr zu empfehlen nicht zuletzt wegen seinem Café in dem man morgends wie abends leckere Sachen für einen guten Preis kriegt. Mit einem Bus-Tagesticket für 12 $ kommt man überall hin. Die Benutzung des Skytrains und des Sea Busses ist inklusive.

Es gibt zahlreiche Sehenswürdig-
keiten in Vancouver, deshalb gehe ich nur auf die ein, die ich selbst besucht habe. Angefangen in Downtown, was wie fast jede nordamerikanische Großstadt, hervorragend zum Shopping geeignet ist, kann man mit dem Sea Bus nach North Vancouver übersetzen, um von dort den Bus zum Grouse Mountain zunehmen. Bei schönem Wetter bietet dieses Gebiet klaße Wandermöglichkeiten und die Suspension Bridge (Hängebrücke) ist auch hier zu finden. Stanley ParkIm Stanley Park kann man skaten, radfahren oder einfach am Ufer flanieren. Inmitten riesiger und uralter Bäume befindet sich hier auch das Aquarium. Orcas, Belugas, Delphine und viele Fische tummeln sich in zahlreichen Becken. Die Orcas sind die letzten ihrer Art in diesem Aquarium. Auf Initiative von Greenpeace, die hier in Vancouver übrigends gergründet wurden, werden keine neuen Orcas angeschafft. Wenn sie sterben werden ihre Becken anderweitig genutzt.

Ein audiovisuelles Aha-Erlebnis kann man im IMAX Theater haben. Dokumentationen, die mit speziellen Kameras gefilmt werden und auf einer konkav gewölbten Leinwand projeziert werden, können hier angeschaut werden. Professionell gemacht. Tolle Filme! Was man sich, wie ich finde nicht entgehen lassen sollte wenn man in Kanada reist, ist ein Ice Hockey Spiel live anzuschauen. Die Preise sind zwar gesalzen (ab 28$ aufwärts) aber wenn man wie ich dafür den Saisonstart im ersten Heimspiel gegen Toronto geboten bekommt (2:2) kann man sich nicht beschweren. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Football- oder Basketball Teams, auch wenn letzteres nur im unteren Tabellendrittel rumdribbelt.


Auf nach Whistler

Von Vancouver gings weiter nach Whistler, das im Herbst etwas leblos wirkte aber im Winter das Skigebiet ist. Zwei internationale Studien von Skiorten(inkl. Alpen) sehen Whistler in der Gesamtwertung einmal auf Platz 1 und einmal auf Platz 2. Beispiel, den Skipaß für eine Woche kann man einen halben Tag testen. Wenn einem das Gebiet nicht zusagt kriegt man sein Geld zurück. Also, Hals und Beinbruch!

Richtung Norden fuhren wir durch die Regionen High Country und Cariboo Country, welche beide zum Segeln, Reiten oder Wandern einladen. Eine Landschaft mit vielen kleinen grasbewachsenen Hügeln und hübschen Seen. Im Nachhinein hätte ich gerne mehr Zeit dort verbracht aber weil Marc (USA) rauf nach Alaska fuhr und uns mitgenommen hatte (theoretisch hätten wir mitfahren können, ein andermal !) sind wir direkt bis nach Quesnel gefahren, um von dort den Highway 26 zum Bowron Lake Park zu nehmen.


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