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Krýsuvík Geothermal-Gebiet

Krýsuvík Geothermal-Gebiet

Krýsuvík Geothermal-Gebiet

Das Geothermalgebiet Krýsuvík ist das Ergebnis einer Vulkaneruption, die im Mittelalter, vermutlich im Jahr 1188 stattfand. Der letzte Ausbruch fand in diese Gegend im 14. Jahrhundert statt. Aktiv ist Krýsuvík auch heute noch. Indiz dafür sind die Rauchsäulen, die schon aus der Ferne sichtbar sind. Zwischen Mai und November des Jahres 2009 hebte sich das Gebiet um ganze 3 cm, was nach wie vor auf erhöte geothermale Aktivität hindeutet. Deshalb findet man in diesem Gebiet auch Messinstrumente, die nicht nur Beben registrieren, sondern auch das Heben und das Absenken der Erschichten dokumentieren.

Faszinierend ist auch der Abstecher zum Kleifarvatn, in dem heiße Quellen aufsteigen. Der See ist 97 Meter tief und wird auch von Tauchern angesteuert. Die südliche Uferzone ist ebenfalls aktiv, weshalb an einigen Stellen das Begehen nicht ganz ungefährlich ist. Heiße Dämpfe steigen durch den Sand auf, weshalb man lieber darauf verzichten sollte, Barfuß herumzulaufen. Trotz relativer Nähe zur Blauen Lagune und Reykjavik genießt man am Kleifarvatn die Einsamkeit.

Weitere Impressionen

Weitere Impressionen

Weitere Impressionen

Islands Hauptstadt stand bei dieser nur einwöchigen Reise nicht auf meinem Plan, zumindest war dieses Mal keine Zeit für ausgiebige Stadtbummel. Lediglich den Zeltplatz von Reykjavik, den ich uneingeschränkt empfehlen kann, sowie den Hafen habe ich angesteuert.

Bei einem Abstecher in den Bláfjöll-Gebirgszug habe ich mir angeschaut, wo die Hauptstädter im Winter skifahren, was keinesfalls jedes Jahr möglich ist. Und so stritten die Bürger und Politiker im Jahr meiner Reise tatsächlich über die Anschaffung von Schneekanonen. Schneekanonen im Land des Eises, irgendwie paradox.

Reykjanes

Reykjanes Halbinsel

Reykjanes

Der Zipfel im äußersten Südwesten hört auf die Bezeichnung Reykjanes, was soviel wie „Rauchspitze“ bedeutet. Hier befindet sich die Hauptstadt Islands, Reykjavik sowie der internationale Flughafen Keflavik. Mehr als die Hälfte der etwa 318.000 Isländer leben auf dieser Halbinsel. Die Halbinsel als dicht besiedelt zu bezeichnen wäre allerdings stark übertrieben.

Die meisten Islandbesucher begnüngen sich auf Reykjanes damit, Reyjkavik und die Blaue Lagune zu besuchen. Es gibt aber mindestens eine weitere lohenswerte Gegend, die ein Abstecher wert ist: das Geothermal-Gebiet Krýsuvík.

  • Blaue Lagune

    Blaue Lagune

    Die Blaue Lagune, (Bláa Lónið) ist wohl die meistbesuchte Attraktion auf Island. Das Thermalfreibad in der Nähe von Grindavík ist nicht ur für Badegäste interessant, sondern auch seine fotografischen Reize, die man auch ohne, den doch gesalzenen Eintrittspreis genießen kann.

  • Blaue Lagune

    Krýsuvík Geothermal-Gebiet

    Im Süden der Reykjanes-Halbinsel gelegen lässt sich das Geothermal-Gebiet Krýsuvík gemeinsam mit dem Kleifarvatn und der Blauen Lagune zu einer wunderbaren Roundtour kombinieren. Überall zischt und blubbert es.

  • Reykjanes Impressionen

    Weitere Impressionen aus Reykjanes

    Es wäre schade, wenn man auf Reykjanes lediglich die Blaue Lagune besuchte. Hier einige Impressionen der Halbinsel.