
Nordosten
Der Nordosten Islands, so rau und spröde er sich zuweilen gibt, bietet einzigartige Landschaften und beeindruckende Naturschauspiele. Mit dem Dettifoss, den ich auf dieser Tour allerdings auslassen musste, hat der Nordosten den wasserreichsten Wasserfall Europas. Größter Touristenmagnet ist die Myvatn-Region inklusive Krafla-Vulkansystem, das von je her und auch heute noch die Landschaft prägt und sie immer wieder aufs neue verändert.
Akureyri, von der Hauptstadt Reykjavik in gut 6–7 Stunden erreichbar, ist mit rund 18.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes. Ansonsten ist die eh schon dünne Bevölkerungsdichte Islands im Nordosten besonders niedrig, was gleichzeitig bedeutet, dass man beim Reisen mit dem Auto respektive Mietwagen die Tankanzeige nicht aus den Augen verlieren sollte, will man nicht auf den Straßen im Hochland liegen bleiben, denn auf der 175 Kilometer langen Strecke zwischen Egilsstadir ganz im Osten und Myvatn gibt es keine Tankstelle. Entspannter reist, wer einen zusätzlichen Benzinkanister im Kofferraum dabei hat. Ich hätte ihn mir auf meiner Island-Tour jedenfalls gewünscht!























































































































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